Nach über 70 Jahren will die AS Roma aus dem Olympia-Stadion der italienischen Hauptstadt ausziehen

Fast eine Milliarde Euro! So soll das neue Roma-Stadion aussehen

Nach über 70 Jahren will die AS Roma aus dem Olympia-Stadion der italienischen Hauptstadt ausziehen. Der Topklub will ab 2025 im Nordwesten der Stadt eine komplett neue Arena errichten und hat die Pläne zu diesem Projekt nun geteilt.

Herzstück des Stadions soll die neue Curva Sud werden. Sie soll eine der größten Tribünen Europas werden und sich an der Südtribüne im Signal Iduna Park von Borussia Dortmund orientieren. „Die neue Curva Sud, die die größte Fankurve in Europa werden soll, wird ein kraftvoller Mittelpunkt sein, der die Leidenschaft und Energie unserer Fans verkörpert. Mit seinem ikonischen Design, das von der klassischen römischen Architektur inspiriert ist, und seinen hochmodernen Einrichtungen wird das Stadion allen – von den Fußballfans bis hin zur lokalen Bevölkerung – ein Erlebnis von Weltklasse bieten“, wird der Vizepräsident des Vereins, Ryan Friedkin, in einer Aussendung zitiert.

Die neue Arena soll Platz für 62.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bieten. Damit wäre sie allerdings um etwa 10.000 Plätze kleiner als die bisherige Spielstätte, das „Stadio Olimpico“. Seit 1953 kickt die Roma im Olympia-Stadion.

Curva Sud nach Vorbild Dortmund: Das soll das neue Roma-Stadion werden

Erste positive Gespräche zwischen dem Bürgermeister Roms und den Klubverantwortlichen haben bereits stattgefunden. „Es war mir eine Ehre, mit dem Bürgermeister von Rom, Roberto Gualtieri, zu sprechen und unsere Vision für das neue Stadion zu präsentieren. Dieses außergewöhnliche Stadion ist nicht nur eine neue Heimat für den AS Roma und seine Fans, sondern auch ein Wahrzeichen für alle Bürgerinnen und Bürger von Rom“, so Friedkin.

„Als stolze Eigentümer des AS Roma haben wir uns verpflichtet, einen Ort zu schaffen, der den Geist und die Tradition unseres Vereins verkörpert und gleichzeitig ein weltweites Symbol für Innovation und Exzellenz sowie ein Modell für ökologische Verantwortung wird.“

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(Red.) / Bild: Imago