Feller-Führung im Slalom vor Ginnis

Österreichs Slalomteam hält die Gold-Chance bei der Ski-WM am Leben. Der Tiroler Manuel Feller, der beim Einfahren gestürzt und auf das Becken gekracht war, liegt im Slalom in Courchevel nach dem ersten Durchgang 0,13 Sek. vor dem von einer Blinddarmoperation zurückgekehrten Norweger Lucas Braathen und dem gleichschnellen Griechen AJ Ginnis. Nur 1/100 dahinter lauert der Deutsche Linus Strasser. Fabio Gstrein war Siebenter (+0,56), Marco Schwarz Neunter (+0,71).

„Aufgrund dessen was vorher war, habe ich mich am Start nicht ganz bereit gefühlt. Der Lauf war okay, das ist eine ganz gute Ausgangsposition“, sagte Feller. Er werde nun versuchen, in Bewegung zu bleiben, sobald er sitze, werde es unfein. „Ich bin oft mit solchen Sachen schon besser geworden, ich werde mich auf das Skifahren konzentrieren.“ Der vierte Österreicher im Bunde, Adrian Pertl, hatte 0,83 Rückstand (14. nach 30 Läufern).

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Braathen sprach von einem Okay-Lauf, nach einem starken Start und Mittelteil sei er in der letzten Sektion nicht so schnell gewesen. „Ich bin nach der Operation nicht so ein starker Lucas, aber am Start gebe ich Vollgas. Ich habe mich auf Technik und Skifahren konzentriert.“ Es ist dies das 400. WM-Rennen der Geschichte.

(APA)/Bild: GEPA