Ferdinand Feldhofer: „Es ist heute eine Riesenlast von mir gefallen, weil ich nicht gewusst habe, ob wir konkurrenzfähig sind“

via Sky Sport Austria
  • Alex Pastoor: „Dann muss man ein Spiel dieser Art mit 0:0 heimbringen“
  • Manuel Kuttin: „Es ist wunderschön wieder im Tor zu stehen“
  • Alexander Kofler: „Ich hatte auch einen Geruchs- und Geschmacksverlust“
  • Marc Janko: „Ein enormer Erfolg für den WAC“

 

Der RZ Pellets WAC schlägt den Cashpoint SCR Altach mit 2:0. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

Cashpoint SCR Altach – RZ Pellets WAC, 0:2 (0:0)

Schiedsrichter: Walter Altmann

 

Alex Pastoor (Trainer Cashpoint SCR Altach):

…nach dem Spiel: „Wir haben das Spiel unter Kontrolle gehabt, nichts zugelassen, müssen mindestens 0:0 spielen. Bei den zwei Gegentoren haben wir viel zu viel zugelassen, sehr schlecht verteidigt. Wenn man offensiv nicht gut genug ist an einem Tag, dann muss man ein Spiel dieser Art mit 0:0 heimbringen. Wir sind nicht ausgespielt worden, das war ein langer Ball und schlecht verteidigt. Wir haben es großteils gut gemacht, in der ersten Halbzeit mit dem Ball gut gespielt, die Defensive war sehr gut. Am Mittwoch und Sonntag geht es weiter.“

 

Ferdinand Feldhofer (Trainer RZ Pellets WAC):

…nach dem Spiel: „Großes Lob, drei wichtige Punkte, die nicht hoch genug einzuordnen sind. Es ist heute eine Riesenlast von mir gefallen, weil ich nicht gewusst habe, wo wir stehen, ob wir konkurrenzfähig sind. Ich bin überglücklich, großes Lob ans Team. Bis auf die ersten 15 Minuten haben wir das Spiel gut unter Kontrolle gehabt, in der zweiten Halbzeit eine hervorragende Leistung gezeigt. Die Wechselspieler haben den Umschwung gebracht, so war es geplant, dass wir mit den Wechseln reagieren können.“

…vor dem Spiel: „Lustig war es nicht, ich bin es leid darüber zu sprechen, wir sind am besten Weg zur Normalität, da zählt die Zukunft und dementsprechend der Fokus ganz auf das heutige Spiel gegen Altach. Wir haben mit einer Handvoll Spielern trainiert und dann sind wieder neue Fälle dazugekommen, es war nicht einfach. Seit Dienstag habe ich den Großteil des Kaders zur Verfügung, bis auf zwei Spieler. Heute ist es kein Nachteil, dass man fünfmal wechseln darf. Die Jungs haben sich von Tag zu Tag im Training gesteigert, wie es dann heute aussieht, ist schwer einzuschätzen. Mit dem Fitnesscoach habe ich Rücksprache gehalten bzgl. der Aufstellung und auch das System an die Fitness angepasst.“

 

Manuel Kuttin (Tormann RZ Pellets WAC):

…nach dem Spiel: „Ich habe mich gefreut und mit der Parade der Mannschaft hoffentlich was zurückgegeben. Es ist wunderschön wieder im Tor zu stehen und auch nach dieser Zeit, echt Top. Am Anfang haben wir uns recht schwer getan, viele sind erst kurz zurück, mit der Dauer des Spiels sind wir immer besser ins Spiel gekommen und haben dann unsere spielerische Stärke ausspielen können.“

 

Alexander Kofler (Tormann RZ Pellets WAC):

…in einem Videobeitrag über seine Corona-Erkrankung: „Es ist jetzt fast die dritte Woche. 18 Leute waren positiv, das war ein Wahnsinn, direkt nach dem Spiel (gegen Zagreb, Anm.) haben sich schon ein paar Spieler beklagt, dass es ihnen nicht so gut geht. Die ersten Tage ist es mir nicht so gut gegangen, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Fieber, ich hatte auch einen Geruchs- und Geschmacksverlust.“

 

Michael Liendl (RZ Pellets WAC):

…in einem Videobeitrag über seine Corona-Erkrankung: „Es war ein sehr mulmiges Gefühl, als der Anruf vom Doktor mit der Nachricht kam, dass ich positiv bin. Zwei Tage bin ich mit Gliederschmerzen gelegen, es ist mir allgemein nicht so gut gegangen, nach zwei Tagen war es vorbei. Die Ungewissheit wie es dem Körper geht, steigt man zu früh ein, belastet man zu früh.“

 

Gerhard Zallinger (Sportwissenschaftler):

…in einem Videobeitrag über Corona-Erkrankungen bei Spitzensportlern: „Es ist nicht von einem erhöhten Verletzungsrisiko zu sprechen. Je länger man sich in einer Phase befindet, die außerhalb des Mannschaftstrainings stattfindet, desto länger, vielleicht sogar überproportional länger, muss die Wiedereintrittsphase sein.“

 

Marc Janko (Sky Experte):

…über das Spiel: „Ein enormer Erfolg für den WAC, man wusste nicht genau, wo man steht. Heute nach dem Spiel können wir festhalten, dass es nicht unbedingt ein Nachteil ist, sich lange auf den Gegner vorbereiten zu können.“