Ferdinand Feldhofer: „Wir haben das Spiel unter Kontrolle gehabt“

via Sky Sport Austria
  • Dietmar Kühbauer: „Das Minimalziel war nach dem Spiel vor dem WAC zu stehen“
  • Michael Liendl: „Über 90 Minuten waren wir die klar bessere Mannschaft“
  • Maximilian Hofmann: „Es war keine gute Partie von uns“
  • Franco Foda: „Marko Arnautovic hat keinen Spielrhythmus, aber wir werden Lösungen finden“
  • Hans Krankl: „Der Ausgleich zum Schluss war ein wenig glücklich“
  • Marc Janko: „Es fühlt sich für den WAC wie eine Niederlage an“

 

Der WAC und Rapid trennen sich mit 2:2. Alle Stimmen zur Partie bei Sky X.

 

RZ Pellets WAC – SK Rapid Wien, 2:2 (1:1)

Schiedsrichter: Christian-Petru Ciochirca

 

Ferdinand Feldhofer (Trainer WAC):

…nach dem Spiel: „Das Unentschieden fühlt sich nicht ganz so schlecht an. Auf die erste Halbzeit bin ich sehr stolz, wir haben das Spiel dominiert, das war beeindruckend. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr so viele Chancen vorgefunden, haben aber das Spiel unter Kontrolle gehabt. Nach dem 2:1 waren wir nicht mehr so giftig. Michael Liendl haut die Bälle bei Standardsituationen überragend rein. Ich habe eine großartige Leistung von Nemanja Rnic gesehen, Fehler passieren, er ist über 90 Minuten bereit. Die heutige Leistung gibt mir ein sehr gutes Gefühl für die Meistergruppe.“

 

Shon Weissman (WAC):

…nach dem Spiel: „Bitter den Ausgleich in der Nachspielzeit zu bekommen. Es war eines unserer besten Spiele. Ich bin im Kopfballspiel gut und freue mich über die beiden Tore. Ich will so weitermachen, nächstes Mal gelingt hoffentlich der Sieg. Wir haben gezeigt, dass wir ein sehr gutes Team sind, in der Meistergruppe wollen wir unser Bestes geben.“

 

Michael Liendl (WAC):

…nach dem Spiel: „Über 90 Minuten waren wir die klar bessere Mannschaft und haben uns selber die Tore geschossen. Wie Rapid zu dem Punkt gekommen ist, wissen sie selber nicht. Bitter, weil wir die spielbestimmende Mannschaft waren. Wir spielen bis jetzt eine richtig gute Saison, sind gut dabei.“

 

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Das Minimalziel war nach dem Spiel vor dem WAC zu stehen. Mit der Leistung kann ich nicht zufrieden sein. In der ersten Halbzeit haben wir die Situationen ganz schlecht ausgespielt. Wir sind durch einen Fehler von WAC In Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit haben beide Mannschaften nicht das gespielt, was sie können. So ist das X gerecht. Du hättest heute viele Räume kriegen können, die musst du aber aufnehmen. Da haben wir nicht schnell genug gespielt. Es ärgert mich, dass wir aus hohen Bällen zwei Tore bekommen. Obwohl man weiß, dass Liendl die Bälle gut reinbringt.“

 

Maximilian Hofmann (SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Mir sind Tore nicht so wichtig, wir haben den Punkt gerettet, es war keine gute Partie von uns. Der WAC ist eine richtig gute Mannschaft, das X ist in Ordnung, natürlich wollten wir gewinnen. Wichtig, dass wir vor dem WAC bleiben, jetzt können wir oben angreifen.“

 

Franco Foda (ÖFB-Teamchef):

…in der Halbzeit bei Sky: „Ich beobachte junge Talente wie Romano Schmid und Kelvin Arase. Und Spieler, die schon im Kader waren: Strebinger, Ullmann, Murg, Schwab. Ich habe mit Marko Arnautovic vor kurzem telefoniert, er befindet sich in Dubai, dort Training bis 14. März, am 22./23. wird er zu uns stoßen. Er hat keinen Spielrhythmus aber wir werden Lösungen finden, dass er seine Leistungen abrufen kann. Es ist nicht absehbar wann er wieder Pflichtspiele spielt. Im Moment gibt es keine Tendenzen. Bei Alaba habe ich schon immer betont, dass er universell einsetzbar ist, mit seiner Spielintelligenz. Schön zu wissen, dass David als Innenverteidiger agieren kann.“

 

Hans Krankl (Sky Experte):

…über das Spiel: „Das Unentschieden ist in etwa verdient, etwas glücklich, weil Rapid in der zweiten Halbzeit nicht so überzeugend war. Der Ausgleich zum Schluss war ein wenig glücklich. Wenn sie nach oben was machen wollen, müssen sie Salzburg schlagen.“

 

Marc Janko (Sky Experte):

…nach dem Spiel: „Der WAC war die bessere Mannschaft, kann sich davon aber nichts kaufen, es fühlt sich für sie wie eine Niederlage an. Im Großen und Ganzen ein glückliches X für Rapid. Rapid scheint umzusetzen, was sich Kühbauer vorstellt. Die Umschaltmomente ausspielen, so ist man ein unangenehmer Gegner. Sie haben sich momentan gefunden und wissen was zu tun ist am Platz.“