KITZBUEHEL, AUSTRIA - JANUARY 27 : Josef Ferstl of Germany competes during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Super G on January 27, 2019 in Kitzbuehel Austria. (Photo by Hans Bezard/Agence Zoom/Getty Images)

Deutscher Überraschungssieg bei Kitzbühel-Super-G

via Sky Sport Austria

Der Deutsche Josef Ferstl hat am Sonntag den Weltcup-Super-G der alpinen Ski-Herren in Kitzbühel gewonnen. Der 30-Jährige triumphierte mit Startnummer eins vor dem Franzosen Johan Clarey (+0,08 Sek.) und dem Südtiroler Abfahrtssieger Dominik Paris (0,10). Vincent Kriechmayr (4./0,15) und Matthias Mayer (5./0,18) verpassten das Podest nur knapp.

Für Österreich gab es damit bei den 79. Hahnenkammrennen wie im Vorjahr keinen Sieg, für den 30-jährigen Ferstl indes den zweiten seiner Karriere nach dem Super-G 2017 in Gröden. Der Name Ferstl schien in der Kitz-Historie bereits zuvor auf, Papa Sepp gewann 1978 und 1979 jeweils die Abfahrt und drückte dem Sohn im Ziel die Daumen. Der Schweizer Mitfavorit Beat Feuz, am Freitag Abfahrtszweiter, schied aus.

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“Ich musste angreifen und hatte nichts zu verlieren, anscheinend war das nicht so schlecht”, sagte Ferstl jun. Einer der ersten Gratulanten war mit Thomas Dreßen sein Teamkollege, der im Vorjahr die Streif-Abfahrt gewonnen hatte.

Kriechmayr konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. “Genau den Fehler wollte ich nicht machen. Es war generell kein optimaler Super-G für mich. Ein vierter Platz ist nicht so schlecht, aber ich hätte mir mehr erwartet”, sagte der Oberösterreicher, der in der Abfahrt nur mit Bravour zweimal einen Sturz vermieden hatte.

Auch nur knapp raste Mayer am Stockerl vorbei. “Ich habe alles gegeben vom ersten Tor weg, es ist unruhig, das macht es richtig schwierig. Ich brauch jetzt nicht den Kopf hängen lassen, der Speed passt”, sagte der Olympiasieger von Pyeongchang. Der-Abfahrts-Dritte Otmar Striedinger fuhr an einem Tor vorbei.

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(APA).

Beitragsbild: Getty Images.