Fink: Immer wenn in Basel ein Trainer gesucht wird, bin ich im Gespräch
Wien/Basel (APA) – Der Schweizer Serienmeister FC Basel ist auf der Suche nach einem neuen Trainer und soll laut Medienberichten ein Auge auf Thorsten Fink geworfen haben. Der bei Austria Wien unter Vertrag stehende Deutsche genießt bei seinem Ex-Arbeitgeber einen ausgezeichneten Ruf. Die Austria gab am Dienstag bekannt, dass für Fink „keine offizielle Anfrage“ vorliege. Auch Fink selbt wollte sich am Montagabend nicht an den Spekulationen beteiligen.
Für das Boulevard-Blatt „Blick“ ist Fink der aussichtsreichste Kandidat für die Nachfolge von Urs Fischer. Für den „Tagesanzeiger“ ist Fink „wohl der Kronfavorit“. Am Montag hatte der FCB bekannt gegeben, sich trotz der bevorstehenden Titelverteidigung in der Meisterschaft von Fischer trennen zu wollen. Die Entscheidung fiel im Rahmen des bevorstehenden Umbruchs und der Umsetzung des Konzepts der neuen Vereinsführung.
Bei der Austria verlängerte der seit Sommer 2015 in Wien arbeitende Fink seinen Vertrag im Oktober des Vorjahres vorzeitig bis Juni 2019. Er will mit den Wienern den jungen Weg mit Akteuren aus dem Nachwuchs gehen. Eine ähnliche Strategie verfolgt künftig auch Basel.
Sportlich läuft es für die Austria derzeit nicht rund. Die letzten vier Pflichtspiele wurden alle verloren. Der Austria-Trainer hat eine Erklärung dafür.