VIENNA, AUSTRIA - JUNE 16:  Austria and Germany fans enjoy the atmosphere during the UEFA EURO 2008 at the Vienna fan mile on June 16, 2008 in Vienna, Austria.  (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Frauen-EM: Einige Public-Viewing-Events am Donnerstag in Wien

via Sky Sport Austria
Wien (APA) – Kollektives Mitfiebern, Jubeln und Verzweifeln kennt man hierzulande im Fußball eigentlich nur von Großereignissen mit männlicher Besetzung. Dank des Erfolgs des österreichischen Teams laden nun aber zunehmend Locations und Orte in Wien auch bei der Frauen-EM zum Public Viewing. Das Halbfinale am Donnerstag kann man u.a. am Rathausplatz, im WUK oder am Donaukanal gemeinsam schauen.

Das größte Public-Viewing-Event gibt es zweifellos vor dem Rathaus. Dort hat man sich entschieden, im Rahmen des laufenden Filmfestivals das Halbfinalmatch Österreich gegen Dänemark auf einer 80 Quadratmeter großen LED-Leinwand zu zeigen. Anpfiff ist um 18.00 Uhr, die Übertragung startet bereits um 17.15 Uhr. Das Halbfinale ist das erste Spiel der Frauen-Fußball-EM, das hier gezeigt wird. Sollte Österreich den Einzug ins Finale schaffen, wird wohl auch die Endpartie am Sonntag über den riesigen Screen flimmern.

Platz ist jedenfalls für einige Tausend Fans. Sicherheitsschleusen wie etwa bei der groß angelegten Fan-Arena im Zuge der Fußball-Europameisterschaft im Vorjahr gibt es diesmal nicht. Taschenkontrollen kann es aber stichprobenartig von Securitys geben, so eine Sprecherin des Veranstalters Stadt Wien Marketing. Für einige Interessierte dürfte auch der Hinweis nicht unrelevant sein, dass im bestuhlten Zuschauerbereich und auf den Tribünen Rauchverbot herrscht.

Nicht so streng mit Zigarettengenuss ist man im WUK. Im hinteren Hof und in einem Indoor-Bereich des Kultur- und Musikzentrums an der Währinger Straße wurden bisher alle Frauen-EM-Spiele gezeigt. Beim Viertelfinale am Sonntag zählte man rund 450 Besucher und war damit so gut wie voll. Auf den gesamten Hof ausweiten könne man das “EM-Quartier” trotz starken Zulaufs so kurzfristig aber nicht. “Es konnte auch niemand damit rechnen, dass das so ein Erfolg wird”, sagte Astrid Exner vom WUK der APA. Dadurch, dass nun etwa der Rathausplatz dazukommt, rechne man aber mit ein bisschen Entlastung.

Abgesehen von den zwei großen Hotspots laden einige Lokale und Einrichtungen ebenfalls zum Daumendrücken in Gesellschaft – hier allerdings meistens auf Fernsehbildschirmen statt großen Leinwänden. Am Donaukanal laden etwa die Strandbar Herrmann oder das Badeschiff zum Public-Viewing-Event.

Von Anfang des Frauen-Großturniers mit dabei sind das Cafe Zweistern (2., Heinestraße 42), das GUGG (4., Heumühlgasse 14) oder das Frauenzentrum ega (6., Windmühlgasse 26). Letzteres wartet zudem mit einem Wuzzler, Microsoccer und Grillerei auf.

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