EM-Aus: Pedri-Verletzung schockt Spanien
Spanien hat im EM-Viertelfinale gegen Deutschland nach nur wenigen Minuten seinen Spielmacher Pedri verletzt auswechseln müssen.
Toni Kroos foulte den 21-Jährigen vom FC Barcelona in der vierten Minute am Freitagabend in Stuttgart. Pedri rappelte sich zwar noch einmal kurz auf, konnte aber in der achten Minute nicht weitermachenm. Der Leipziger Dani Olmo kam für ihn in die Partie. Kroos sah für sein hartes Einsteigen keine Gelbe Karte.
„Es ist eine Schande, einen Spieler wie Pedri so früh zu verlieren. Schockiert, dass es keine Verwarnung war…“, schrieb Ex-Liverpool-Stürmer Daniel Sturridge auf X. Pedri verletzte sich am linken Knie. Mit Tränen in den Augen humpelte er vom Rasen, die Ersatzspielern trösteten den Youngster sofort.
Der spanische Verband hat mittlerweile bestätigt, dass Pedri eine innere seitliche Verstauchung des linken Knies erlitten hat. Weitere Tests werden folgen, aber die EM ist für den Youngster beendet.
Halbfinal-Sperren für beide Teams
Antonio Rüdiger erhielt kurze Zeit später im EM-Viertelfinale gegen Spanien seine zweite Gelbe Karte im Turnier und ist damit in einem möglichen Halbfinale gesperrt.
Der Abwehrspieler wurde am Freitag in der 13. Minute von Schiedsrichter Anthony Taylor aus England für ein Foul an Dani Olmo verwarnt. Zuvor war Rüdiger bereits in der Gruppenphase beim 2:0-Sieg gegen Ungarn verwarnt worden. Im Achtelfinale gegen Dänemark (2:0) hatte Rüdigers Nebenmann Jonathan Tah gesperrt gefehlt.
Doch auch Spanien muss in einem etwaigen Halbfinale einen Ausfall verzeichnen: Verteidiger Robin Le Normand verpasst ebenso wegen seiner zweiten Verwarnung im Turnier ein mögliches nächstes Spiel. Nach Abschluss der Viertelfinals werden die bisher gesammelten Gelben Karten gelöscht. So soll vermieden werden, dass ein Spieler aufgrund einer Gelbsperre das Finale verpasst.
(dpa/sport.sky.de/Red.)
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