Für Borgonovo: Ancelotti führt Kampf gegen ALS fort

via Sky Sport Austria

Morgen, am 17. März 2016, wäre Stefano Borgonovo 52 Jahre alt geworden. Vor drei Jahren verstarb der ehemalige italienische Fußballer nach langem Leiden unter der Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Wenn heute der FC Bayern München im Champions-League-Achtelfinal-Rückspiel auf Juventus Turin trifft, schließt sich gewissermaßen ein Kreis: In München hat Borgonovo 1990 das wohl wichtigste Tor seiner Karriere erzielt.

Für den AC Mailand traf er per Heber und sicherte den Einzug ins Meistercup-Finale, welches die Italiener gegen Benfica Lissabon in Wien später auch gewinnen sollten. Der künftige Bayern-Coach Carlo Ancelotti war einer der engsten Vertrauten Borgonovos, gemeinsam hatten sie für den AC Mailand gespielt. Als Ancelotti im Herbst 2013 auf seinen Freund nach dessen Tod angesprochen wurde, konnte er die Tränen nicht zurückhalten.

 

 

Seit jeher gilt Ancelotti als Botschafter für die Borgonovo-Stiftung, die die Forschung an der derzeit noch unheilbaren Krankheit ALS vorantreiben soll. Die Einnahmen aus seinen Memoiren “Preferisco La Coppa“ (“Ich bevorzuge den Pokal”) spendet Ancelotti der Stiftung, für das Benefiz-Projekt “Catalogo Chocron” sieht man den Erfolgstrainer sogar in ungewohnter Rolle am Schlagzeug.

 

 

Bernd Fisa, ehemaliger Berater von Ex-FIFA-Boss Sepp Blatter, unterstützt die Borgonovo-Stiftung ebenfalls tatkräftig. Er hat die Borgonovo-Autobiografie „Attacante nato“ (Der geborene Stürmer) ins Deutsche übersetzt. Bei Sky Talk und Tore hat Fisa kürzlich über die Krankheit ALS und die Borgonovo-Stiftung gesprochen. ZUM VIDEO

 

 

 

Titelbild: GEPA