„Für eine Herausforderung entschieden“ – Kühbauer begründet WAC-Abschied
Es war ein wahrer Paukenschlag, der die ADMIRAL Bundesliga am Donnerstagmorgen erschüttert hat. Dietmar Kühbauer verlässt den WAC und kehrt auf die Trainerbank des LASK zurück.
Mit dem WAC holte Kühbauer 2025 den ÖFB-Cup und wurde zudem am Montag bei der Bruno-Gala zu Österreichs Trainer des Jahres ausgezeichnet. Nun verlässt der Burgenländer nach einer durchaus erfolgreichen Ära das Lavanttal – seine Reaktion:
„Es ist für mich eine richtig harte Entscheidung, weil ich die Mannschaft wirklich schätzen gelernt habe und weil wir eine echt tolle Zeit gehabt haben. Aber das ist halt der Fußball – ich habe mich für eine Herausforderung entschieden. Ob es der ein oder andere versteht oder nicht versteht, das werde ich jetzt eh nicht ändern können.“
„Nicht immer den einfachsten Weg gegangen“
Weiters führt Kühbauer aus: „Ich war immer einer, der nicht den einfachsten Weg gegangen ist. Ich mache mir um diese Truppe jetzt gar keine Sorgen, dass die nicht heuer wieder Vollgas spielen. Deshalb wünsche ich ihnen auf diesem Wege alles Gute – ich habe eh mehr zu kämpfen, aber das habe ich mir dann eh so ausgesucht.“
Auch WAC-Präsident Dietmar Riegler reagiert auf den Abschied von Didi Kühbauer aus dem Lavanttal: „Natürlich ist das für den ganzen Verein sehr überraschend und auch sehr kurzfristig, dass Trainer Kühbauer uns jetzt verlässt und woanders hinzieht.“
„Einige Kandidaten am Tisch“
„Die letzten Monate habe ich mir natürlich keine Gedanken gemacht, einen neuen Trainer zu verpflichten – jetzt ist es aber so. In welche Richtung es geht, da müssen wir noch schauen. Natürlich sind einige Kandidaten am Tisch. Es ist auch eine intakte Mannschaft da, deswegen sehe ich nicht, dass wir uns da jetzt sportlich verschlechtern werden. Es geht weiter und wir werden schauen, dass wir das Beste daraus machen“, so Riegler.
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(Red.) / Bild: GEPA
