„Fürchten niemanden“: Rabiot lässt Yamals Kampfansage kalt
Die provokante Kampfansage von Spaniens Lamine Yamal hat die Stars der französischen Fußball-Nationalmannschaft kaltgelassen. „Wir fürchten natürlich niemanden“, sagte Mittelfeldspieler Adrien Rabiot vor dem WM-Halbfinale am Dienstag (21.00 Uhr MESZ) in Dallas: „Alles spricht für uns. Ich glaube, wir hätten kaum in einer besseren Verfassung hierherkommen können.“
Damit antwortete Rabiot auf die Aussagen von Yamal, der den verbalen Schlagabtausch eröffnet hatte. „Wenn Frankreich jemanden fürchten sollte, dann uns“, sagte der Jungstar dem Fernsehsender TVE: „Wir haben sie beim letzten Mal ausgeschaltet. Wir werden sehen, was passiert, aber wir haben keine Angst.“
Frankreich ohne Plan für Yamal
Frankreich, das im EM-Halbfinale 2024 an Spanien gescheitert war, gehe „unter den bestmöglichen Voraussetzungen“ in die Partie, sagte Rabiot. Einen „Anti-Yamal-Plan“ brauche es daher nicht, um den bei dieser WM bislang unauffälligen Offensivstar des FC Barcelona zu stoppen. „Wir konzentrieren uns auf die spanische Mannschaft als Ganzes. Wir richten unseren Fokus nicht auf einen einzelnen Spieler“, sagte er.
Dazu hob Rabiot den Teamgeist im Starensemble der Équipe Tricolore hervor. „Wir verstehen uns auch abseits des Platzes sehr gut, das ist ein wesentlicher Teil unseres Erfolgs“, sagte der 31-Jährige, der zudem auf den Schicksalsschlag von Didier Deschamps während des Turniers verwies. Der Tod der Mutter des Trainer habe die Mannschaft „noch enger zusammengeschweißt“.
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