Gadou im Sommer weg? Das sagt Salzburg-Sportchef Schröder

Bei Red Bull Salzburg läuft es in der bisherigen Frühjahrssaison nicht schlecht. Unter Trainer Thomas Letsch verbesserte sich im neuen Jahr u.a. die Defensive – der 18-jährige Joane Gadou ist seit Ende Februar ein fester Bestandteil der Abwehr.

Gadou bestritt die letzten fünf Bundesligaspiele über 90 Minuten. Dabei holten die „Bullen“ vier Siege und ein Unentschieden und kassierten nur zwei Gegentore. Weniger gut läuft es derzeit bei Schwesterklub RB Leipzig: Der Verein liegt in der deutschen Bundesliga nur auf Rang sechs, scheiterte in der CL-Ligaphase deutlich und trennte sich am Sonntag von Trainer Marco Rose. Im Sommer ist ein kleiner Umbruch nicht auszuschließen.

Muss Gadou nach Leipzig? Das sagt Schröder

Könnte der deutsche Klub den jungen Gadou im Sommer vorzeitig aus Salzburg holen? Salzburgs Geschäftsführer Sport Rouven Schröder äußerte sich bei „Talk und Tore“ über die Personalie Gadou.

„Er wäre ganz schlecht beraten, wenn er im Sommer schon den nächsten Schritt machen möchte“, meinte Schröder, der auch hervorhob, dass sich der talentierte Verteidiger in Österreich „pudelwohl“ fühlt.

„Talk und Tore“ mit Rouven Schröder, Dieter Elsneg und Alfred Tatar

Ein ähnliches Szenario wie beim heutigen Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano ist demnach nicht zu erwarten. Der Franzose überzeugte in der Herbstsaison 2016/17 in Salzburg so sehr, dass er nach nur 23 Pflichtspielen im Alter von 19 Jahren nach Leipzig geschickt wurde. Dort entwickelte sich der bullige Innenverteidiger zu einem Leistungsträger und war jahrelang eine fixe Größe in der Leipzig-Defensive.

Schröder schob einem vorzeitigen Gadou-Abschied jedenfalls einen Riegel vor. „Joane Gadou ist einer, der hat richtig Zukunft, aber nächstes Jahr definitiv bei uns im Trikot“, so der Deutsche. Dennoch stellte Schröder klar: „Wer hier nicht sein möchte, kann definitiv gehen. Wir möchten hier Spieler, die mit Leidenschaft für Red Bull Salzburg spielen.“

Gadou wechselte im Sommer 2024 für zehn Millionen Euro aus der Jugend von Paris Saint-Germain in die Mozartstadt. Sein Vertrag läuft bis 2029.

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Bild: GEPA