Gary Venner: „Man hat gesehen, wie schnell sich eine Partie drehen kann“

via Sky Sport Austria
  • Miroslav Frycer: „Am Ende waren wir durch Kraft und Wille glücklicher“
  • Doug Mason: „Am Sonntag haben wir eine zweite Chance“
  • Philip McRae: „Unser Goalie Dominik Groh hat ein großartiges Spiel gemacht und uns im Spiel gehalten“
  • Cristopher Nihlstorp: „Es ist nicht so schlimm“
  • Bernd Vollmann: „Die Livetabelle ist sehr schön, in einem Drittel kann aber viel passieren“

 

HC Orli Znojmo gewinnt gegen die Moser Medical Graz99ers mit 4:2. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

HC Orli Znojmo – Moser Medical Graz99ers, 4:2 (0:0, 0:1, 4:1)

 

Miroslav Frycer (Head Coach HC Orli Znojmo):

…nach dem Spiel: „Wir haben mit Selbstvertrauen weitergespielt, ein bisschen die Linie umgestellt. Ich bin froh über die drei Punkte und passt. Für uns war Goalie Dominik Groh der wichtigste Mann heute. Graz ist eine sehr starke Mannschaft und er hat uns im Spiel gehalten. Am Ende waren wir durch Kraft und Wille glücklicher und nicht durch die Schönheit unseres Eishockeyspiels. Wenn der Junge (Dominik Groh, Anm.) gut drauf ist, warum soll ich ihn umtauschen, wenn er so stark hält. In dieser Phase musst du mit dem stärkeren Tormann gehen und Dominik (Groh) ist das derzeit. Die verletzen Spieler und das Selbstvertrauen kommen langsam zurück. Wir haben gut trainiert, der normale Rhythmus jetzt wieder, über Weihnachten war es brutal. Morgen haben wir ein kurzes Training und dann fahren wir um die achteinhalb Stunden mit dem Bus, wir fahren gerne nach Südtirol und Bozen.“

 

Doug Mason (Head Coach Graz99ers):

…nach dem Spiel: „Das Powerplay war nicht erfolgreich. Wir haben Torchancen gehabt, hätten wir das zweite und dritte Tor gemacht, dann wäre es ein anderes Spiel gewesen. Znojmo hat von unseren Fehlern profitiert. Ich kenne den Goalie (Dominik Groh, Anm.) gar nicht, es war sehr positiv, was er mir gezeigt hat. Die letzten Spiele waren für uns alle Playoff-Spiele, da muss man schnell vergessen können und weiterarbeiten. Am Sonntag haben wir eine zweite Chance, um unter die ersten Fünf zu kommen. Dornbirn spielt ohne Stress und Druck, sie können befreit aufspielen, sie haben einen erfahrenen Trainer. Ich bin überzeugt, dass sie am Sonntag in Graz ein spannendes Spiel sehen, es ist eine gefährliche Mannschaft, für die wir bereit sein müssen.“

 

Cristopher Nihlstorp (Goalie Graz99ers):

…nach dem Spiel: „Ein paar Entscheidungen waren nicht gut und das hat uns den Sieg gekostet. Es ist nicht so schlimm, es gibt ein neues Spiel am Sonntag, und dafür müssen wir bereit sein. Am Sonntag volle 60 Minuten spielen und dann machen wir das.“

 

Philip McRae (HC Orli Znojmo):

…nach dem Spiel: „Wir sind geduldig geblieben, ein richtig guter Sieg. Unser Goalie (Dominik Groh, Anm.) hat ein großartiges Spiel gemacht und uns mit unglaublichen ‚Saves‘ im Spiel gehalten. Ein emotionaler Sieg heute, für 15 bis 20 Minuten genießen und dann für das ‚Must-Win-Game‘ am Sonntag in Bozen vorbereiten.“

 

Bernd Vollmann (Manager Graz99ers):

…in der zweiten Drittelpause bei Sky: „Die Livetabelle ist sehr schön, in einem Drittel kann aber viel passieren. Es ist eine typische, klassische Eishalle hier. Die Kälte in einer Eishalle gehört dazu. Mir gefällt das Ambiente hier. Der Zwischenstad ist genial, aber wir müssen vorsichtig sein, schauen wir was passiert. Was wir seit Mitte Dezember aufführen, hätte ich mir nicht gedacht. Wir spielen mit drei Linien durch. Höchsten Respekt vor unseren Spielern. Das was da zurzeit abgeht, ist unglaublich. Es ist erst dann fix, wenn es vorbei ist. Wir haben taktisch ein bisschen umgestellt, wir spielen defensiver und Ressourcenschonender. Oliver Setzinger wird vier bis sechs Wochen ausfallen. Er ist ein ganz wichtiger Spieler für die Mannschaft und die Kabine. Die verletzten Spieler stehen hinter dem Team, es ist eine Einheit.“

 

Gary Venner (Sky Experte):

…nach dem zweiten Drittel: „Eine vollkommen verdiente Führung der Grazer, sie lassen hinten nichts zu. Ich denke, egal wie leer der Tank bei Znojmo ist, die Chance lebt noch, sie wissen, dass sie heute und am Sonntag gewinnen müssen. Sie sind voll dabei, die wissen ganz genau, dass die Chance noch lebt. So schnell wird der Tank im letzten Drittel nicht leer sein.“

…nach dem Spiel: „Man hat gesehen wie schnell es gehen kann, wie schnell sich eine Partie drehen kann. Graz hatte das Spiel in der Hand, mit dem neu erfundenen Defensiv-Konzept und sechs Siegen hintereinander und innerhalb von 12 Sekunden von Regenbogenfarben auf Schwarz gedreht. Die entscheidende Szene für mich war, dass Oberkofler nicht auf 2:0 gestellt hat.“

…über Doug Mason: „Er ist ein positiver Mensch, auch als Spieler gewesen. Da ist genug positive Energie in der Kabine, um für Sonntag bereit zu sein.“

…über Dominik Groh: „Sensationell, Groh ist für mich der Spieler des Tages. Ein unbekannter Star. Umso schöner anzuschauen, seinen Freudentanz am Mittelkreis nach dem Spiel. Es ist was Schönes für einen jungen Spieler so ein Spiel zu erleben, aber natürlich muss er hart weiterarbeiten, weil nicht jeder Abend so ist.“