Leverkusen Bundesliga

„Gegner zappeln“: Leverkusen auch in neuer Saison mit spätem Matchwinner

Leverkusens Clubchef Fernando Carro hat nach dem 3:2-Auftaktsieg von Meister Leverkusen in der deutschen Bundesliga am Freitag bei Borussia Mönchengladbach lächelnd den Kopf geschüttelt.

Wie so oft in der vergangenen Saison entschied ein sehr spätes Tor für sein Team. Diesmal war es ein Elfmeter-Nachschuss von Florian Wirtz in der 101. Minute. Damit trägt das Team die Erfolgsserie von nun 42 unbesiegten Spielen in Serie in allen nationalen Bewerben in die neue Saison.

„Nur alles gegen uns gecheckt“: Gladbach-Frust nach VAR-Entscheidungen

Im vergangenen Spieljahr hatten die Leverkusener allein in der Bundesliga achtmal nach der 90. Minute getroffen, sechsmal davon war es entscheidend. In der Europa League gelang das Kunststück gleich fünfmal. „Das ist natürlich glücklich für uns“, befand Bayers Mittelfeldspieler Granit Xhaka, der früher selbst vier Jahre in Gladbach gespielt hatte. „Irgendwie zappeln die Gegner dann immer, weil sie wissen, dass wir oft spät treffen. Aber wir können nicht immer darauf setzen“, sagte der Schweizer.

„Dusel auf ihrer Seite“: Bayern sticheln gegen Leverkusen

Die Gäste hätten die Partie nach einer frühen 2:0-Führung früher für sich entscheiden können. Doch die Gladbacher kamen angetrieben von ihren Fans sowie dem Österreicher Kevin Stöger und Tim Kleindienst – beide Zugänge – zum Ausgleich und haderten dann in der Nachspielzeit mit der Elfmeterentscheidung nach einem Tackling von Ko Itakura an Amine Atli. Es fühle sich „ziemlich beschissen“ an, sagte Kleindienst. Jedes Tor sei bis ins kleinste Detail geprüft worden. Sein vermeintlicher Treffer zum 1:2 war von Referee Robert Schröder nach Videocheck aberkannt worden (42.).

Tor in der 101. Minute: Leverkusen bezwingt Gladbach in der Nachspielzeit

Der spektakuläre Leverkusen-Sieg stachelt den FC Bayern München aber nur noch zusätzlich an für den neuen Meisterkampf an. „Jetzt haben sie schon wieder den Dusel auf ihrer Seite“, sagte Sportvorstand Max Eberl am Samstag. Bayern-Coach Vincent Kompany glaubt vor dem Auftakt am Sonntag (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg von Trainer Ralph Hasenhüttl, dass um die 90 Punkte nötig sein werden, um nach 34 Spieltagen Erster zu werden. „Wir wollen dafür sorgen, dass der Weg zur Meisterschaft nur über Bayern München geht“, sagte der 50-jährige Eberl.

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(APA).

Beitragsbild: Imago.