Dem SK Rapid droht nach dem "Schwarzen Sonntag" in Hartberg ein ungemütliches Nachspiel

Geldstrafe oder Geisterspiele? Rapid droht Mega-Strafe!

Dem SK Rapid droht nach dem „Schwarzen Sonntag“ in Hartberg ein ungemütliches Nachspiel. Die Fan-Ausschreitungen vor dem Bundesliga-Spiel gegen den TSV, die eine Verschiebung des Spiels um 45 Minuten erforderten, könnten harte Sanktionen nach sich ziehen. Das bestätigte Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer in einem Interview mit dem ORF.

Das erstinstanzliche Urteil wird noch einige Tage auf sich warten lassen, doch da Rapid aufgrund der Vorfälle im Derby im vergangenen September auf Bewährung spielt, könnten die Sanktionen umso heftiger ausfallen. „Der Senat 1 hat in erster Linie zu urteilen, ob die bedingten Spiele schlagend werden. Sprich drei Spiele Sektorsperre. Darüber hinaus der gestrige Vorfall. Ob hier auch noch eine Geldstrafe bis max. 150.000 Euro und eventuell wieder bedingte Sektorsperre oder Geisterspiele ausgesprochen werden“, erklärte Ebenbauer.

Rapid bedauert Vorfälle

Rapid hatte am Montagvormittag bereits in einem Statement auf die Vorfälle in Hartberg reagiert. In einer Vereinsaussendung bedauerten die Verantwortlichen die Vorfälle.

Das Spiel gegen den TSV Hartberg ging infolge der Fan-Krawalle mit 1:2 verloren. Der Einzug in die Meistergruppe der ADMIRAL Bundesliga wird für die Hütteldorfer nun zur Zitterpartie.

Szenarien vor Runde 22: Wer schafft den Einzug in die Meistergruppe?

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(Red./APA) / Bild: GEPA