Gemeinsame Ticket-Aktion von Rapid und Sturm

Die beiden Bundesliga-Rivalen Rapid und Sturm Graz haben sich auf eine bemerkenswerte Aktion verständigt. Die beiden fanstärksten Vereine der Liga bieten die Ticketpreise für die jeweiligen Gästesektoren in Wien und Graz in dieser Saison zum Einheitspreis von zwölf Euro an.

Beide Clubs betonten den wertschätzenden Umgang abseits vom grünen Rasen. Bereits am Sonntag (ab 16:00 Uhr live auf Sky Sport Austria 2 – streame mit dem Sky X-Traumpass ) in der 1. Runde treffen die beiden Cupfinalisten des Vorjahres in Wien-Hütteldorf aufeinander.

Thomas Tebbich, Geschäftsführer Wirtschaft des SK Sturm Graz, sagt: „Duelle zwischen dem SK Sturm und dem SK Rapid sind absolute Highlights im österreichischen Fußball und neben der sportlichen Qualität am Platz auch von der Atmosphäre der beiden größten und stimmungsvollsten Fanlager des Landes geprägt. Am Feld herrscht der gesunde sportliche Wettkampf, in der Arbeit für den Fußball verbindet uns mit dem SK Rapid ein wertschätzender und hochkonstruktiver Austausch, der tolle Ergebnisse liefert. Wir sind stolz und froh, in Kooperation mit Rapid den mitreisenden Fans – die in langen Saisonen keine Kosten und Mühen scheuen, um unsere Mannschaft zu unterstützen – dieses Angebot liefern zu können.“

Hofmann: „Ich hoffe und würde mich freuen, wenn weitere Bundesligaklubs für eine solche Vereinbarung bereit sind“

Geschäftsführer SK Rapid Steffen Hofmann meint dazu: „Am Rasen verbindet uns mit Sturm Graz eine große sportliche Rivalität, in der Sache und im Sinne unserer Fans verbindet uns eine sehr professionelle und konstruktive Zusammenarbeit. Daher bin ich froh, dass wir uns auf diesen günstigen Einheitspreis für die treuen und bei beiden Klubs in großer Zahl mitreisenden Fans einigen konnten. Viele nehmen große finanzielle Hürden in Kauf, damit sie ihre Mannschaft bei jedem Spiel unterstützen können und ich finde es gut, dass wir ihnen zumindest bei diesen Matches eine Erleichterung für die Belastung der Geldbörsen ermöglichen können. Ich hoffe und würde mich freuen, wenn weitere Bundesligaklubs für eine solche Vereinbarung bereit sind, am SK Rapid und unseren sportlichen Kontrahenten vom SK Sturm wird es nicht scheitern.“

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(APA/SK Sturm)/Beitragsbild: GEPA