Gläubiger Familienmensch und WAC-Torjäger: Shon Weissman im Porträt

von Thomas Polzer
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Shon Weissman trifft und trifft und trifft. Vergangenen Sommer wechselte der 24-jährige Israeli ablösefrei von Maccabi Haifa zum Wolfsberger AC. Dass er die Kärntner nach nur einem Jahr wieder verlässt, scheint sehr wahrscheinlich. Mit 30 Toren und 5 Assists in 32 Pflichtspielen für die Lavanttaler spielte sich Weissman in die Notizbücher vieler europäischer Klubs. Christoph Jochum hat den Goalgetter zum persönlichen Gespräch getroffen.

Nicht nur die Anzahl der Tore ist beeindruckend, sondern auch die Art und Weise, wie er die Treffer erzielt. Seitfallzieher, Fallrückzieher, Drehschuss, platzierter Kopfball – Weissman ist ein kompletter Stürmer mit außergewöhnlichen Qualitäten im Abschluss. Im Kampf um die Torjägerkanone in der österreichischen Bundesliga liegt der israelische Teamspieler mit 23 Treffern noch zwei Treffer vor seinem Salzburger Kontrahenten Patson Daka.

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Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel im Sommer versucht der 24-Jährige vollständig auszublenden: “Vielleicht bin ich nur noch einen Monat hier. Ich konzentriere mich darauf besser zu werden. Denn wenn ich tatsächlich wechseln sollte, muss ich mich täglich steigern. Wir haben noch acht Runden und wollen Geschichte schreiben.” Deshalb hat Weissman sogar seinen Berater angerufen und ihm mitgeteilt: “Erzähl mir gar nichts, was die Anfragen angeht. Es interessiert mich nicht.”

Ob der Torjäger sein Trefferkonto bereits heute im Heimspiel gegen den TSV Hartberg (jetzt live auf Sky Sport Austria 3 HD – mit Sky X kannst du die Partie live streamen – ohne lange Vertragsbindung) weiter aufstocken kann? Es ist nicht unmöglich. Im letzten Aufeinandertreffern der beiden Klubs traf Weissman beim 3:0-Sieg gleich doppelt.