Goran Djuricin: „Ich kann nicht immer verlangen, dass wir gewinnen“

via Sky Sport Austria
  • Oliver Glasner: „Ich ziehe meinen Hut vor den Spielern“
  • Christian Ramsebner: „Den habe ich unglaublich getroffen“
  • Hans Krankl: „Der LASK ist eine sehr gute Mannschaft in Österreich“
  • Alfred Tatar: „Bei Rapid ist es derzeit wie bei einem ‚Mensch ärgere dich nicht‘-Spiel“

 

Der LASK gewinnt gegen Rapid mit 2:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

LASK – SK Rapid Wien, 2:1 (0:0)

Schiedsrichter: Markus Hameter

 

Oliver Glasner (Trainer LASK):

…nach dem Spiel: „Was die Spieler immer wieder leisten ist toll, Strebinger hat uns mit drei, vier Großtaten zum Verzweifeln gebracht. Aus dem Nichts ist dann das 1:1 gefallen, die Spieler brechen nicht zusammen und stehen immer wieder auf. Dann gelingt der Siegtreffer, ich ziehe meinen Hut vor den Spielern, wirklich toll. Es war das achte Spiel in 24 Tagen und wieder über 30 Grad. Mit dem Auftritt war ich heute sehr, sehr zufrieden. Wir wollen immer besser werden und was wir uns vornehmen auf den Platz bringen, egal gegen wen.“

 

Goran Djuricin (Trainer SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Ich habe eine couragierte Mannschaft gesehen, die erste Halbzeit war nicht gut, durch Rotation passieren ein paar Sachen, die dann nicht so stimmen. Die zweite Hälfte war viel besser. Durch einen 35 Meter Schuss gehen wir in Rückstand, das kann passieren. Nach dem Ausgleich waren wir mit dem Kopf zu sehr beim 2:1 und verschlafen dann die Situation mit einer Kerze und bekommen das 2:1. Schwab hat nicht spielen können, das Knie ist angeschwollen, sicher hat er gefehlt, er fehlt immer, wenn er nicht spielt. Bei Barac funktionieren einige Abläufe noch nicht hundertprozentig, er hat viel Qualität, bringt Größe mit, und dann gibt es wieder Phasen, in denen er sehr gut spielt. Die WAC-Partie war ein komplett anderer Auftritt, das Wie war heute voll in Ordnung. Der Auftritt war in Ordnung. Ich kann nicht immer verlangen, dass wir gewinnen. Natürlich ist es schlecht, dass wir verloren haben. Wir gehen mit großem Ärger nach Hause, weil ein Punkt drin gewesen wäre. Aber wir haben gegen eine starke LASK-Mannschaft heute verloren.“

 

Christian Ramsebner (Torschütze LASK):

…nach dem Spiel: „Den habe ich unglaublich getroffen, technisch perfekt, nicht richtig scharf – mein schönstes Tor und noch dazu daheim gegen Rapid. Ich bekomme den Ball auf die Brust, wir bekommen gegen die Admira zwei Elfer nicht und heute diesen gegen uns. Ich war sauer, aber jetzt ist es egal.“

 

Mario Sonnleitner (SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Beide wollten den Sieg, wir haben unsere Chancen nicht gut ausgespielt und der LASK verdient gewonnen.“

 

Hans Krankl (Sky Experte):

…über den LASK: „Wenn man das ganze Spiel nimmt, muss man sagen, dass es ein verdienter Sieg für den LASK war. Der LASK hat heute eine bessere Leistung gebracht als Rapid. Beim LASK hat alles Hand und Fuß, sie ziehen ihr Spiel durch. Ich finde es sehr gut, dass Oliver Glasner seinen Stil beim LASK durchzieht. Sie sind jetzt eine sehr gute Mannschaft in Österreich.“

…über Rapid: „Es war kein Auftritt wie gegen Wolfsberg, aber es ist wieder ein Rückschritt. Diese Leistung war bei weitem nicht so schlecht wie gegen Wolfsberg. Der Abstand nach vorne wird wieder zu groß.“

 

Alfred Tatar (Sky Experte):

…nach dem Spiel: „Angeknüpft an die Leistungen vom Donnerstag beider Vereine hat nur der LASK. Der LASK hat einen psychischen Zugang gefunden zum Besiktas Spiel, der LASK will jedes Spiel gewinnen, egal gegen wen. Der LASK hat eine gut zusammengestellte Mannschaft und die Spieler glauben daran, dass sie für Furore sorgen können in dieser Liga. Der LASK wollte den Sieg zu 100 Prozent, Rapid vielleicht nur zu 99. Bei Rapid ist es derzeit wie bei einem ‚Mensch ärgere dich nicht‘-Spiel – man bekommt Oberluft und dann gleich die nächste Gnackwatschn. Dieses Auf und Ab ist nicht gut für die Seele des Vereins.“