Grabher in erster Wimbledon-Runde ausgeschieden
Die Vorarlbergerin Julia Grabher ist bei ihrem ersten Auftritt im Hauptbewerb des Tennis-Grand-Slams von Wimbledon in der ersten Runde ausgeschieden. In der Fortsetzung der am Montag bei Satzrückstand gegen die US-Amerikanerin Danielle Collins wegen Dunkelheit vertagten und am Dienstag regenbedingt nicht fortgesetzten Partie unterlag die 27-Jährige 4:6,4:6. Der Regen ließ die Mittwoch-Matches auf den Außencourts erst später beginnen, es musste mehrmals unterbrochen werden.
Für Grabher und Collins war es zunächst nach fünf Games wieder in die Kabinen gegangen, da hatte die Australian-Open-Finalistin 2022 schon einen Breakvorsprung. Die 29-Jährige nahm Österreichs Nummer eins gleich deren erstes Aufschlagspiel ab, bei 1:2 vergab Grabher ihrerseits zwei Chancen auf das Rebreak. Danach brachten beide ihre Aufschlagspiele durch. Die Gesamtspielzeit über drei Tage lag bei 1:23 Stunden. Grabher tritt bei diesem Event mit der Italienerin Sara Errani auch noch im Doppelturnier an.
Regenfälle und Klima-Aktivisten verzögern Ablauf
„Ich bin nicht komplett unzufrieden, die Partie war komplett ausgeglichen“, sagte Grabher danach. Das Resultat sei auch der mangelnden Erfahrung geschuldet, gerade angesichts der Unterbrechungen. „Sie hatte nach den Pausen immer sehr gut gespielt, ich habe immer ein paar Ballwechsel gebraucht, bis ich wieder drinnen war. Die zwei Games, die Breaks, die ich nicht gemacht habe, das war heute der Unterschied.“
Wegen des Daches unbeeinträchtigt vom Wetter begann der Spielbetrieb auf den beiden Hauptplätzen. Auf dem Centre Court wurde die englische Fußball-Legende David Beckham unter den Zuschauern erblickt. Das Auftakt-Match auf Court 18 wiederum wurde von Klima-Aktivisten unterbrochen, die Vertreter der Gruppe „Just Stop Oil“ verteilten orangen Flitter und die Teile eines Wimbledon-Puzzles auf dem Court. Einer der Aktivisten setzte sich dann auf den Court, ließ sich aber widerstandslos abführen.
Bild: GEPA
