Gregor Schlierenzauer plant Comeback in Wisla
Auf den Stufen nach unten traf Schlierenzauer alte Bekannte wie Thomas Morgenstern und aktive Springer. „Wir sind wie eine Familie“, sagte der erfolgreichste Springer des Weltcups (53 Siege), nachdem er u.a. Peter Prevc und Kamil Stoch begrüßt hatte.
Es sei schön, einmal einen Wettkampf anders zu genießen, erklärte Schlierenzauer. „Nach zehn Jahren kann ich einmal die Stimmung von unten aufsaugen.“ Es war vorerst das letzte Mal, denn die wettkampflose Zeit geht für ihn zu Ende.
„Die Auszeit war sehr wichtig“, betonte der Stubaier. „Ich habe in meiner Karriere dem Erfolg viel geopfert. Jetzt habe ich zum ersten Mal vom Leben gekostet. Es hat mir gut getan, weg gewesen zu sein.“
Ebenso schön sei es, nun zurückzukehren. „Es ist eine besondere Situation. Ich bin wieder da, ich habe Visionen und Ziele“, bekräftigte der Ex-Weltmeister. Die Olympischen Spiele seien nach wie vor ein Thema und natürlich auch die Heim-WM 2019.
Dann will Schlierenzauer wieder ganz vorne mitmischen. Für das Comeback sind die Ziele niedriger angesiedelt. Der einstige „Überflieger“ sieht es als Aufbaujahr. Er hat Sprünge auf der Großschanze absolviert und hatte im Training einen Vergleich mit dem Weltcup-Team.
„Es ist noch einiges zu tun. Es sind einige wenige gute Sprünge“, gab Schlierenzauer zu. „Aber es gibt eine gute Basis.“ Bei der WM in Lahti will er sich in der zweiten Februar-Hälfte aber schon wieder in starker Form präsentieren.
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