Grgic zuletzt nicht im Sturm-Kader – Säumel fordert „Geduld“

Leon Grgic wartet noch auf seinen großen Durchbruch beim SK Sturm Graz. Der 19-Jährige zeigte zwar in der aktuellen Saison mit fünf Treffern in der UEFA Youth League und mit drei Toren bei nur 64 Einsatzminuten in der ADMIRAL Bundesliga auf, dennoch stand der Stürmer zuletzt im ÖFB-Cup-Viertelfinale gegen die Austria (0:2) nicht im Kader. Bei DAB | Der Audiobeweis spricht Sturm-Trainer Jürgen Säumel über die sportliche Situation des Youngsters und erklärt, weshalb sich der U21-Teamspieler weiter in Geduld üben muss.

„Ich würde mir wünschen, dass er da bleibt und um seinen Platz kämpft, so wie die anderen Stürmer auch. Ich glaube, dass er Potenzial hat und sicherlich seine Chance bekommen wird. Fakt ist auch, dass er gerade erst 19 Jahre alt geworden ist und eine gewisse Geduld auch brauchen wird“, sagt Säumel über Grgic, der bei mehreren ausländischen Klubs hoch im Kurs stehen soll.

Säumel: „Er hat seine Themen, wo er sich verbessern kann“

Bei der Cup-Niederlage gegen die Austria bekamen William Böving, Seedy Jatta, Amady Camara und Winter-Neuzugang Fally Mayulu den Vorzug gegenüber Grgic, der es nicht in den Matchkader geschafft hatte. Ist das ÖFB-Talent daher nur Stürmer Nummer fünf beim Double-Sieger der vergangenen Saison?

„Ich will es nicht über ein Ranking festmachen. Ich habe im letzten Spiel einfach andere Spieltypen vor ihm gesehen. Leon muss Gas geben im Training, so wie er es auch jetzt macht und weiter dranbleiben und geduldig sein. Er hat seine Themen, wo er sich verbessern kann, das weiß er auch und haben wir ihm auch gesagt“, erklärt Säumel und findet auch lobende Worte für die Entwicklung seines Schützlings: „Er hat in der Youth League gute Leistungen gebracht, bei Sturm II im Herbst immer wieder gute Ansätze gezeigt. Er muss einfach ein bisschen Geduld mitbringen.“

Werbung

Artikelbild: GEPA