GARMISCH-PARTENKIRCHEN,GERMANY,01.FEB.21 - ALPINE SKIING - FIS World Cup, Super G, ladies. Image shows Lara Gut-Behrami (SUI). Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

Gut-Behrami feiert vierten Super-G-Sieg in Folge

via Sky Sport Austria

Lara Gut-Behrami hat am Montag auch den zweiten Super-G in Garmisch-Partenkirchen und damit ihr viertes Rennen in Folge in dieser Disziplin gewonnen. Die Schweizerin steht damit knapp vor dem Gewinn der kleinen Kristallkugel, hat sie vor den zwei noch ausstehenden Bewerben doch 196 Punkte Vorsprung auf ihre Landsfrau Corinne Suter. Zweite wurde die Slowakin Petra Vlhova (+0,28 Sek.) vor Tamara Tippler (+0,74). Nicht am Start war Christine Scheyer wegen Knieproblemen.

“Es braucht ab und zu lang, und wenn es irgendwann wieder in die richtige Richtung geht, fühlt sich alles leichter an”, sagte Gut-Behrami im ORF-TV zu ihrem Erfolgslauf. Sie werde nun vor der WM ein paar Tage Pause machen, um sich zu regenerieren. Vlhova fixierte ihr erstes Speed-Podest der Karriere, für die WM-Kombination ist das Slalom-Ass die Topfavoritin. Ihr Vorsprung auf Gut-Behrami im Gesamtweltcup schrumpfte auf 42 Zähler. “Ich bin sehr glücklich über das erste Speed-Podest, das war ein wirklich guter Tag für mich”, sagte die Slowakin.

Tippler war mit ihrer Fahrt zufrieden, es gelang ihr zu attackieren. “Ich habe probiert, den Ski laufen zu lassen, mit Überzeugung Ski zu fahren und in den Kampfmodus zu gehen.” Für die Steirerin war es der dritte Stockerlplatz in dieser Saison, der zweite nach Platz zwei in Crans Montana im Super-G. Ricarda Haaser lag nach 40 Läuferinnen an 14. Stelle. “Ich habe versucht, oben auf Zug zu kommen, unten konnte ich das Tempo aus den Kurven nicht so gut mitnehmen”, erklärte Haaser.

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Ariane Rädler lag auf Platz 19, Mirjam Puchner auf 22. Drei aus den genannten ÖSV-Damen und Scheyer könnten Österreichs WM-Quartett in dieser Disziplin bilden. Die zuletzt zweifache Fünfte Scheyer wollte in Hinblick auf die Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo nichts riskieren. Weil ihr rechtes Knie zwickte und bei Schlägen nicht ganz stabil wirkte, entschied sie nach dem Einfahren gegen das antreten. “Auf die nächsten Wochen gesehen war das die richtige Entscheidung”, teilte die Vorarlbergerin mit.

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(APA) / Bild: GEPA