Haider-Maurer: „Es war ein großartiges Turnier für mich“
Trotz des glatt verlorenen Duells mit Novak Djokovic zieht Andreas Haider-Maurer eine positive Bilanz nach seinem erstmaligen Antreten in Monte Carlo.
Andreas Haider-Maurer war im ersten Duell mit dem serbischen Tennis-Topstar Novak Djokovic auf verlorenem Posten. Der Niederösterreicher musste sich am Donnerstag im Achtelfinale des ATP-Masters-1000-Turniers mit 4:6,0:6 geschlagen geben. Trotzdem kann der Niederösterreicher mit seinem ersten Auftritt in Monte Carlo überhaupt aber sehr zufrieden sein. Dank der Siege gegen die höher eingeschätzten und im Ranking besser klassierten Ernests Gulbis (LAT-13) und Bernard Tomic (AUS) sammelte der 28-Jährige diese Woche weitere 90 Punkte und wird damit am Montag erstmals in seiner Karriere den Top 50 angehören. Auch der Status, Nummer eins von Österreich, rückt immer näher, Dominic Thiem hat in der Weltrangliste nur noch einen geringen Vorsprung auf den Waldviertler. In der Tennis-Weltrangliste sind damit erstmals seit 1996 wieder zwei Österreicher unter den Top 50 klassiert.
Um die nächsten Punkte kämpft Haider-Maurer schon nächste Woche, er tritt aber nicht im Millionen-Turnier in Barcelona an, sondern versucht beim deutlich geringer dotierten Event in Bukarest sein Glück. Eine Woche später folgt der Auftritt in Istanbul, es wird dann sein bereits zwölftes Saisonturnier auf der ATP-Tour sein. Bis jetzt hat der von Daniel Huber gecoachte Zwettler dabei schon fast 240.000 Dollar (fast 227.000 Euro) an Preisgeld eingespielt. Highlights waren vor Monte Carlo das Semifinale in Rio de Janeiro sowie die Viertelfinali in Chennai sowie zuletzt in Casablanca.