Southampton v Everton - Premier League - St Mary s Southampton manager Ralph Hasenhuttl during the Premier League match at St Mary s, Southampton. Picture date: Saturday February 19, 2022. EDITORIAL USE ONLY No use with unauthorised audio, video, data, fixture lists, club/league logos or live services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications. PUBLICATIONxNOTxINxUKxIRL Copyright: xAndrewxMatthewsx 65465980

Premier League kehrt zu fünf Wechselmöglichkeiten zurück

via Sky Sport Austria

In der englischen Fußball-Premier-League sind ab kommender Saison wieder bis zu fünf Wechsel pro Mannschaft und Spiel erlaubt. Dieser Entschluss wurde am Donnerstag gefasst, wie die Liga mitteilte. Die neue Regelung sieht vor, dass 2022/23 jedes Team dreimal während des laufenden Spiels und zusätzlich zweimal in der Pause tauschen darf.

Nach dem Corona-Re-Start im Frühjahr 2020 waren ebenfalls fünf Wechsel erlaubt, in der darauffolgenden Spielzeit kehrte man wieder zu den drei ursprünglich zugelassenen Täuschen zurück – im Gegensatz zu den anderen europäischen Ligen, auch Österreich.

Der steirische Trainer Ralph Hasenhüttl hatte sich bereits kurz vor der maßgeblichen Abstimmung die Rückkehr zu fünf Wechselmöglichkeiten gewünscht. In diesem Fall könne man die Belastungen für die Spieler besser steuern, argumentierte der Coach am Donnerstag in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Leeds. „Fünf Wechsel wären ein ‚game changer‘, weil wir eine sehr intensive Spielweise haben“, erklärte Hasenhüttl.

2020 hatte man wieder auf drei Wechselmöglichkeiten reduziert – auf Bestreben der kleineren Clubs. Deren Befürchtung war, dass der Abstand zu den mit üppigen Kadern ausgestatteten Top-Vereinen noch größer werden könnte. „Ich würde es aber als Vorteil für uns sehen“, sagte Hasenhüttl, dessen Club Southampton in Englands Oberhaus zu den Underdogs zählt.

In der vergangenen Woche hatten sich auch die Fußball-Regelhüter auf der Jahreshauptversammlung des International Football Association Board (IFAB) für eine dauerhafte Änderung ausgesprochen. Die Ligen und Verbände können jedoch selbst entscheiden, ob sie der Empfehlung des IFAB folgen.

(APA)

Bild: Imago