Austria Helm

Helm fordert „Reaktion“ seiner Austria in Traiskirchen im ÖFB-Cup

In der Conference-League-Qualifikation gescheitert, in der Bundesliga Schlusslicht: Die Wiener Austria befindet sich früh in der Saison in einer schwierigen Situation.

Einen ersten Schritt in eine positive Richtung gilt es nun am Samstag (17.30 Uhr) in der 2. ÖFB-Cup-Runde bei Regionalligist Traiskirchen zu machen. Sollte der nicht gelingen, könnte es genauso zu einem Trainerwechsel kommen wie beim Gegner in den Tagen vor der Partie. Da folgte Jürgen Halper auf Thomas Darasz.

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„Wichtig ist, dass man im Cupspiel am Samstag eine gewisse Reaktion auf dem Platz sieht, damit wir wieder positive Energie aufbauen können“, sagte Austria-Trainer Stephan Helm. Das Spiel komme gerade richtig, damit man drei Tage später beweisen könne, dass man es deutlich besser könne. „Für uns ist wichtig, dass wir unser Spiel auf den Platz bringen und eine Runde weiterkommen“, betonte der 43-Jährige. Das Heim-0:1 gegen WSG Tirol am Mittwoch war das vierte sieglose Pflichtspiel in Folge. Statt eines Befreiungsschlags zieren die Wiener mit nur drei Punkten aus fünf Partien weiter das Tabellenende.

Hosiner, Sax, Ebner, Schobesberger als Gegner

„Den notwendigen physischen Aufwand hat die Mannschaft auch gegen die WSG Tirol geliefert, aber wir müssen in unseren Abläufen genauer und konsequenter sein – beispielsweise haben die Abstände zwischen den Spielern oft nicht gepasst“, erklärte Helm. Für Brisanz ist am Samstag auch deshalb gesorgt, da bei Traiskirchen mit Philipp Hosiner, Maximilan Sax und Thomas Ebner Ex-Austrianer im Kader stehen. Genauso übrigens auch wie der Ex-Rapidler Philipp Schobesberger.

Austria historisch schwach: „Es wartet sehr viel Arbeit“

Etwas gutzumachen hat auch Rapid nach dem bitteren 1:5 in der Liga in Salzburg, gespielt wird ebenfalls am Samstag (20.30 Uhr) und mit Austria Klagenfurt genauso auswärts gegen einen Drittligisten. „Auch wenn das Resultat in Salzburg nicht gut war, habe ich viele positive Aspekte in unserem Spiel gesehen. Wenn wir aus der Niederlage lernen und unsere Schwächen im Abwehrverhalten vom Mittwoch beheben, werden wir die nächste Runde erreichen“, sagte Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup. Der Favoritenrolle werde man nur dann gerecht werden können, wenn man sich auf die eigenen Stärken besinne. „Ich weiß, dass unser Gegner höhere Ansprüche als ein typischer Drittligist hat.“

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