Heraf-Klub Türkgücü stellt Spielbetrieb ein
Das Aus von Türkgücü München ist besiegelt! Wie am Donnerstag bekannt wurde, stellt der insolvente deutsche Drittligist den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung ein und steht damit als erster Absteiger fest. Die Folge: Sämtliche Spiele des Klubs um das Trainduo Andreas Heraf und Goran Djuricin werden annulliert und fallen aus der Wertung. Das hat für die Liga enorme Folgen.
Wie Türkgücü in einer Pressemitteilung bekanntgab, sei eine weitere Aufrechterhaltung des Spielbetriebs nur durch Bereitstellung neuen Kapitals von dritter Seite möglich gewesen. „Die zu erwartenden Einnahmen aus dem Spielbetrieb bis Saisonende können die laufenden Kosten bei weitem nicht decken“, erklärt Geschäftsführer Max Kothny und bedauert: „Trotz intensiver Bemühungen in den vergangenen Wochen konnte leider kein neuer Investor gefunden werden.“ Der Elf-Punkte-Abzug, der Türkgücü München durch den DFB auferlegt wurde, habe die Suche nach einem Investor dabei zusätzlich erschwert.
Ob und in welcher Liga die Münchner in der Saison 2022/23 den Neustart angehen werden, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden.
Türkgücü-Aus verändert Tabelle
Die Tabelle der 3. Liga wird vor dem Saisonfinale noch einmal ordentlich durcheinandergewirbelt. Weil sich der Verein mit sofortiger Wirkung aus dem Drittliga-Spielbetrieb zurückzieht, wird er automatisch ans Tabellenende gereiht. Alle bislang gespielten Partien werden annulliert und aus der Wertung genommen. Kaiserslautern und Braunschweig verlieren im Aufstiegsrennen damit drei, Saarbrücken sogar sechs Zähler. Neben Türkgücü steigen auch noch drei weitere Klubs ab.
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