„Herber Schlag“: Sturm nach Cup-Aus in Lustenau bedient

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Für Sturm Graz ist der ÖFB-Cup überraschend bereits im Achtelfinale zu Ende gegangen. Der Vizemeister musste sich am Donnerstag bei Bundesliga-Nachzügler Austria Lustenau mit 2:3 geschlagen geben. Entsprechend groß war nach dem Schlusspfiff die Enttäuschung bei den Grazern.

„Es tut richtig weh und ist ein herber Schlag für uns, weil der Cup ein großes Saisonziel war“, sagte der gesperrte Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch, der die Partie von der Tribüne aus verfolgen musste, nach dem Spiel im ORF-Interview.

Vor allem der schwache Beginn wurde den Grazern zum Verhängnis. Nach Treffern von Lenn Jastremski (16.) und Dominik Weixelbraun (26.) lag Sturm bereits früh mit 0:2 zurück. Petar Petrovic brachte die Gäste zwar noch vor der Pause auf 1:2 heran (35.), nach dem Seitenwechsel stellte Jastremski mit seinem zweiten Treffer jedoch wieder den Zwei-Tore-Vorsprung der Vorarlberger her (65.).

„Nicht die richtige Einstellung“

Simon Seidl sorgte zehn Minuten vor Schluss noch einmal für Hoffnung, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Der Torschütze fand danach deutliche Worte für den Auftritt seiner Mannschaft. „So ein Spiel verlierst du, wenn du von Anfang an nicht die richtige Energie und Einstellung zum Spiel hast“, übte Seidl Selbstkritik.

Dabei hatte Sturm in der Schlussphase noch die große Möglichkeit auf das 3:3. Petrovic setzte den Ball aus kurzer Distanz über die Latte (85.). Statt einer möglichen Verlängerung stand damit das frühe Cup-Aus fest. Für die Grazer ist bereits im Achtelfinale Schluss, so früh wie zuletzt vor fünf Jahren.

Ganz anders die Stimmung bei Austria Lustenau: Die Vorarlberger feierten ihren ersten Sieg überhaupt gegen Sturm und damit den Einzug ins Viertelfinale. „Ich bin richtig happy über den Aufstieg, aber auch darüber, wie sich die Mannschaft nach den letzten Watschen präsentiert hat“, freute sich Trainer Markus Mader.

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