Hertha siegt deutlich in Rostock, Bochum scheitert an Zweitligisten

Hertha BSC hat im DFB-Pokal den ersten Schritt zu einem Endspiel im eigenen Stadion gemacht.

Die Berliner setzten sich am Sonntag in einem stimmungsvollen Ost-Duell nach starker Vorstellung mit 5:1 (1:0) beim Drittligisten Hansa Rostock durch und erreichten zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren die zweite Runde.

Derry Scherhant (38.), Ibrahim Maza (66.), Marten Winkler (75.) und Florian Niederlechner (85., 88.) trafen zum Sieg für den Zweitligisten, der in der Vorsaison im Pokal bis ins Viertelfinale vorgestoßen war. Ein schlimmer Fehlpass von Torwart Marius Gersbeck, der so Hansa-Stürmer Albin Berisha zum Ausgleich (46.) eingeladen hatte, blieb ohne Folgen. Nach einer Niederlage und einem Remis zum Zweitliga-Start war es der erste Pflichtspielsieg unter Trainer Cristian Fiel, der im Sommer für Vereinsikone Pal Dardai übernommen hatte.

Zeidler-Einstand misslingt: Bochum scheitert in Regensburg

Der VfL Bochum hat unter seinem neuen Trainer Peter Zeidler einen Fehlstart hingelegt und ist als erster Bundesligist bereits an der DFB-Pokal-Auftakthürde gescheitert. Beim Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg verlor der VfL mit 0:1 (0:0) und verpasste wie schon im Vorjahr den Einzug in die zweite Runde.

Damals hatte es das Aus gegen Arminia Bielefeld gegeben. Florian Ballas (70.) besiegelte am Sonntag die Niederlage für den VfL, der vor allem in der zweiten Halbzeit zu selten Gefahr ausstrahlen konnte und sich nun voll auf die Liga konzentrieren muss.

Nach Fehlstart in der Liga: Darmstadt im Pokal weiter

Bundesliga-Absteiger Darmstadt 98 hat einen deutlichen Fehlstart in die neue Spielzeit abgewendet und ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Nach zwei Niederlagen aus zwei Ligaspielen zu gewannen die Lilien am Sonntag beim Regionalligisten Teutonia Ottensen mit 3:1 (2:0).

Kai Klefisch (19.), Fabian Nürnberger (28., Foulelfmeter) und Oscar Vilhelmsson (62.) sorgten im Millerntor-Stadion von Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli für den Einzug in die zweite Runde. Weil Christian Stark (49.) für Ottensen nur der zwischenzeitliche Anschlusstreffer gelang, können sich die Lilien bis zu den Zweitrundenpartien am 29. und 30. Oktober auf ihre Aufgaben in der Liga konzentrieren.

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(SID) / Bild: Imago