Hofmann: „Das liegt nicht an mir. Es gehören immer zwei dazu“
Nach dem gestrigen 2:1-Heimsieg des SK Rapid Wien gegen den SKN St. Pölten bekam Kapitän Steffen Hofmann ein „Extralob“ von Trainer Goran Djuricin. Hofmann hatte in seinem 527. Pflichtspiel für die Hütteldorfer mit zwei Assists großen Anteil am Heimerfolg. Vor dem Spiel wurde er für seinen Rekord, den er nun gemeinsam mit Peter Schöttel hält, geehrt und gebührend gefeiert.
Trotzdem wirkte der 36-jährige Deutsche nach dem Spiel nicht hundertprozentig glücklich und erleichtert. Denn seine Zukunft scheint noch nicht geklärt zu sein: „Ob das jetzt ein Abschied war? Egal was passiert. Ich denke eine Verabschiedung wird es irgendwann einmal geben.“ Auf die Frage wann es denn eine Entscheidung geben wird, wie seine Zukunft aussieht, antwortete er: „Das liegt nicht an mir. Es gehören ja immer irgendwie zwei dazu. Es wird einen passenden Zeitpunkt für die Bekanntgabe geben. Heute genießen wird den Sieg und konzentrieren uns auf das Cupfinale.“
Djuricin: „Eine der letzten Legenden in Österreich“
Für Trainer Goran Djuricin ist Steffen Hofmann eine der „letzten Legenden“ in Österreich: „Großen Respekt was er geschafft hat. So etwas gibt es nicht so oft. Alles andere werden wir noch in einem Vier-Augen-Gespräch klären. Ich bin für alles offen. Er hat das Recht zu entscheiden, und wir brauchen ihn so und so in der Mannschaft.“ Bleibt also abzuwarten, wie sich Steffen Hofmann und auch der Verein in den nächsten Tagen entscheidet.