Hütters bitteres Heim-Comeback: Frankfurt verliert gegen Augsburg

Adi Hütter hat nach 1933 Tagen ein ganz bitteres Heim-Comeback als Trainer von Eintracht Frankfurt erlebt.

Die lange Zeit klar überlegene Elf des Österreichers verlor gegen den gnadenlos effektiven FC Augsburg mit 1:4 (1:0) und ließ wegen erneuter Defensivschwächen den ersten Saisonsieg leichtfertig liegen. Stattdessen übernahmen die Fuggerstädter mit nun sechs Punkten und einem Torverhältnis von 7:1 erstmals in der Vereinsgeschichte die Tabellenführung in der deutschen Fußball-Bundesliga.

Jonathan Burkardt (6.) traf früh bei Hütters Rückkehr, zuletzt hatte der Coach im Mai 2021 im Deutsche Bank Park an der Seitenlinie gestanden. Arijon Ibrahimovic (46.), Robin Fellhauer (47.), Alexis Claude-Maurice (65.) und Fabian Rieder (89.) per direktem Freistoß sorgten für die überraschende Wende. Dabei konnten die Augsburger lange nicht an die Leistung vom 3:0 gegen Schalke anknüpfen. Das Team von Manuel Baum agierte in der ersten Halbzeit phasenweise desolat, verdiente sich den Dreier aber mit einer deutlichen Leistungssteigerung.

Bei der Eintracht war in der Woche der Schließung des Transferfensters nochmals viel Hektik, vor allem Gerüchte um einen möglichen Abschied von Markus Krösche sorgten für Wirbel. Der Sportvorstand bekam nach einer Sitzung des Aufsichtsrats aber zarte Rückendeckung, doch wirklich Ruhe herrscht dadurch am Main noch lange nicht.

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