Ilzer: Hierländer-Ausschluss „komplett überzogen“
Der SK Sturm Graz kämpft sich trotz Rückstand und Unterzahl zu einem Punkt gegen Gruppenfavorit Atalanta Bergamo in Form eines 2:2-Heimremis. Trainer Christian Ilzer streicht nach Spielende den Willen seines Teams hervor, musste aber dennoch mit einer Schiedsrichterentscheidung hadern.
„Es ist uns gelungen, in einer schwierigen Phase gegen Atalanta nochmal zurückzukommen. Da kann man uns ruhig als Mentalitätsmonster bezeichnen“, freut sich Ilzer über die Teamleistung: „Fast bis zur Pause war es ein Spiel auf Augenhöhe, wo wir auch unsere Momente gehabt haben. Mit dem Elfmeter und dem Ausschluss ist das Spiel ein ganz anderes geworden.“
Schlüsselszenen waren ein Handselfmeter gegen die Grazer sowie der Ausschluss des Kapitäns Stefan Hierländer: „Das Hands war sehr unglücklich, aber dann ist es durchaus gerechtfertigt. Aber der Ausschluss, der war für mich komplett überzogen. Da die zweite Gelbe zu bekommen, ist eine sehr harte Entscheidung“, erklärt der Grazer Betreuer, für den sich der Punkt auch deshalb „wie ein Sieg“ anfühlt.
VIDEO: Hierländer sieht Gelb-Rot gegen Atalanta
Nicht nur für die Moral, sondern auch für die Gruppenkonstellation ist der Zähler von großer Bedeutung – auch Kontrahent Rakow Czestochowa erreichte gegen Sporting Lissabon ein Unentschieden: „Was Platz drei betrifft, hat sich wenig verändert, aber wenn wir um Platz zwei mitspielen wollen, dann müssen wir in den Auswärtsspielen auch was mitnehmen.“
(Red.)
