Infantino über Bier-Verbot: „Fans werden das überleben“

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat wenig Verständnis für die Aufregung um das Bier-Verbot in den acht WM-Stadien. „Ganz ehrlich: Wenn das unser größtes Thema bei der WM ist, dann werde ich das sofort unterschreiben, zum Strand gehen und bis zum 18. Dezember entspannen“, sagte der Schweizer einen Tag vor dem Auftakt des Turniers in Doha.

„Ich persönlich finde: Wenn Fans für drei Stunden am Tag kein Bier trinken können, werden sie das überleben. Es gibt die gleichen Regeln in Frankreich, Spanien oder Schottland, wo auch kein Bier in den Stadien erlaubt ist“, sagte Infantino bei seiner Auftaktpressekonferenz.

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„Es wird weiterhin acht oder zehn Fanzonen geben, wo man Alkohol kaufen kann“

Auf Druck des Gastgebers Katar war nur zwei Tage vor der WM die Entscheidung widerrufen worden, in den Stadien Alkohol zu verkaufen. Geplant war es, nach den Spielen in speziellen Verkaufszelten alkoholhaltiges Bier anzubieten. „Es wird weiterhin acht oder zehn Fanzonen geben, wo man Alkohol kaufen kann“, sagte Infantino. Dies gilt allerdings erst ab 18.30 Uhr Ortszeit.

Der FIFA-Boss betonte, dass er „versucht habe“, den Verkauf auch in den Stadien zu erlauben. Dennoch gelte: „Jede Entscheidung bei dieser WM ist eine gemeinsame Entscheidung von Katar und FIFA.“ Gleichzeitig bedankte er sich beim exklusiven Bier-Sponsor Budweiser. „Partner sind Partner, in guten und schlechten Zeiten“, sagte Infantino.

(SID) / Bild: Imago