Ivanschitz mit Seattle nach Elfer-Krimi ausgeschieden

via Sky Sport Austria

 

Ex-ÖFB Kapitän Andreas Ivanschitz verpasst mit seinen Seattle Sounders das Conference Finale der Major League Soccer. Die Mannschaft rund um den Burgenländer musste sich dem FC Dallas im Elfmeterschießen 2:4 geschlagen geben. Das Hinspiel in Seattle hatten die Sounders mit 2:1 für sich entscheiden können.

 

 

17.300 Zuschauer sahen in Frisco, Texas bis zur 83. Minute eine eher überschaubare Partie. Mit dem 1:0 für Dallas durch Tesho Akindele nahm das Match allerdings dann so richtig Fahrt auf. Die zu diesem Zeitpunkt ausgeschiedenen Sounders zeigten Moral und kämpften sich durch das 1:1 in der 90. Minute durch Chad Marshall zurück. Der damit verbundene Aufstieg ins Conference Finale für Seattle schien greifbar nahe, ehe Dallas in Minute 91 für Dramatik pur sorgte. Walker Zimmermann versetzte die texanischen Zuseher mit seinem 2:1 Führungstreffer für Dallas in absolute Extase.

 

 

Der Aufreger der Verlängerung war ein vermeintliches Elfmeter-Foul an US-Nationalteamspieler Clint Dempsey. Die Proteste der Sounders blieben vom Unparteiischen jedoch ungehört. In Folge schaffte es keine der beiden Mannschaften den Ball über die gegnerische Torlinie zu drücken. Die Entscheidung um den Aufstieg ins Finale folgte im Elfmeterschießen. Während Clint Dempsey die Pflichtaufgabe für Seattle souverän erledigte vergab Ivanschitz den zweiten Elfmeter. Dallas setzte sich am Ende mit 4:2 durch.

 

 

Im Finale der Western Conference heißt der Gegner für den FC Dallas nun Portland Timbers. Das Eastern Conference Finale bestreiten die Red Bulls aus New York und Columbus Crew. Die Sieger der beiden Conference Finale spielen dann um den MLS Titel.

 

Titelbild: Twitter/Seattle Sounders