Joker Tazemeta schießt Kaiserslautern zu Sieg in Osnabrück

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Der 1. FC Kaiserslautern mischt im Aufstiegsrennen der 2. deutschen Fußball-Bundesliga weiter munter mit. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht gewann beim Aufsteiger VfL Osnabrück 1:0 (1:0) und setzte sich in der Spitzengruppe fest. Auch Nürnberg und Bielefeld dürfen jubeln.

Der gebürtige Klagenfurter Thierry Tazemeta (55.) traf in Osnabrück für die Gäste. Osnabrück muss sich nach einem guten Saisonstart immer mehr nach unten orientieren.

Nach der klaren Niederlage im Topspiel gegen Spitzenreiter Hertha BSC (0:3) war Kaiserslautern um Wiedergutmachung bemüht. Entsprechend dominant begannen die Gäste, im Offensivspiel mangelte es vor der Pause aber an Kreativität und Tempo. Osnabrück setzte auf Konter und hatte durch Adrian Beck die große Chance zur Führung, er scheiterte aber an Torhüter Julian Krahl (9.).

Kaiserslautern kam mit mehr Schwung aus der Kabine. Paul Joly (46.) verpasste noch die Führung, der eingewechselte Tazemeta machte es neun Minuten später besser. Die Roten Teufel drängten danach auf die Entscheidung.

Nürnberg bleibt an Hertha dran

Der 1. FC Nürnberg bleibt derweil erster Verfolger von Spitzenreiter Hertha BSC. Das Team von Ex-Altach-Trainer Miroslav Klose besiegte am Samstag Darmstadt 98 mit 2:0 (0:0). Mit 24 Punkten bleiben die Franken, die erstmals seit dem Abstieg 2019 in die Bundesliga zurückkehren wollen, auf Rang zwei hinter den Berlinern.

Mittelstürmer Piet Scobel (50.) und Ex-Grazer William Böving (88.) ließen Nürnberg jubeln. Damit setzte Kloses Mannschaft ihren Aufwärtstrend fort. In der Vorwoche war der Club mit einem 3:1 beim FC St. Pauli nach zuvor drei Partien ohne Sieg in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Darmstädter haben nun vier Partien in Serie nicht gewonnen und stecken weiterhin im Tabellenkeller.

Im Max-Morlock-Stadion kontrollierten die Nürnberger vom Start weg den Ball, kamen gegen die kompakte Abwehr der Gäste aber selten durch. Nach einer Ecke von Julian Justvan wehrte Lilien-Torwart Alexander Brunst einen von Böving (17.) noch abgefälschten Ball ab. Danach passierte auf beiden Seiten offensiv kaum etwas.

Böving trifft zur Entscheidung

Nach der Pause zeigte Nürnberg die richtige Reaktion auf den behäbigen ersten Abschnitt. Im Zuge eines fein ausgespielten Angriffs fand Adam Marhiev im Strafraum Torjäger Scobel, der aus elf Metern vollstreckte. Mit Beginn der Schlussphase erwachten die lange harmlosen Darmstädter plötzlich. Marco Richter (73.) prüfte Nürnbergs Keeper Jan Reichert aus der Ferne, Ibrahim El Kadiri (77.) ließ eine weitere Großchance liegen. Doch Böving machte dann alles klar.

Holstein Kiel unterlag Arminia Bielefeld 1:2 (0:1) und rutschte durch die erste Heimniederlage der Saison auf den letzten Platz ab.

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