Kanutin Wolffhardt verpasst Finale im Canadier-Einer
Kanutin Viktoria Wolffhardt ist am Mittwoch bei den Olympischen Spielen im Halbfinale des Canadier-Einerbewerbs ausgeschieden.
Die Niederösterreicherin blieb im Wildwasserkanal von Vaires-sur-Marne zwar ohne Strafsekunden, wies aber die langsamste Laufzeit auf. Das reichte nur zu Platz 14 unter den 18 Semifinalistinnen. Die Top zwölf bestritten den Kampf um die Medaillen. Gold holte sich die Australierin Jessica Fox, die schon den Kajak-Bewerb für sich entschieden hatte.
Wolffhardt verpasste an der Schlüsselstelle des Kurses beinahe ein Tor, dieser Fehler kostete die 30-Jährige viel Zeit. Die Finalchance war damit dahin, 3,2 Sekunden fehlten auf Rang zwölf. „Einerseits bin ich enttäuscht, dass ich das Finale trotz des großen Fehlers so knapp verpasst habe. Andererseits weiß ich, dass ich schnell genug für ein Finale bin. Ich musste voll attackieren, leider ist es mir nicht ganz aufgegangen“, resümierte Wolffhardt, die im Kajak-Cross-Bewerb ab Freitag noch eine weitere Olympia-Chance hat.
Felix Oschmautz bestreitet am Donnerstag (15.30 Uhr) das Halbfinale im Kajak-Einer und peilt da den Einzug in die Medaillenentscheidung an.
(APA)/Bild: GEPA
