Katzer stellt klar: Bei Rapid „gibt es keine Trainerdiskussion“
Mit erst 14 Punkten und Tabellenplatz sechs nach der Hälfte des Grunddurchgangs hinkt der SK Rapid momentan den eigenen Ansprüchen deutlich hinterher. Rapid gewann lediglich eines der letzten sieben Bundesliga-Spiele, im eigenen Stadion warten die Grün-Weißen seit fünf Partien auf einen Erfolg.
Obwohl Trainer Zoran Barisic angesichts der schwachen Ergebnisse zuletzt stärker in die Kritik geriet, genießt der Rapid-Coach offenbar weiter das volle Vertrauen der Verantwortlichen.
„Es gibt keine Trainerdiskussion. Wir sind der Lage, den Turnaround zu schaffen“, machte Sport-Geschäftsführer Markus Katzer am Freitag zwei Tage vor dem Duell gegen den Ligadritten LASK deutlich.
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In der Vorsaison zählte das grün-weiße Konto unter Ex-Trainer Ferdinand Feldhofer nach elf Runden drei Punkte mehr (17).
Barisic: „Kritik gilt es zu akzeptieren“
Der ausgerufene „Turnaround“ soll mit Trainer Barisic gelingen, der die aufkommende Kritik an seiner Person verstehen kann. „Es gilt die Kritik zu akzeptieren, die ist auch angebracht“, sagte Barisic, der sich trotz der angespannten sportlichen Lage kämpferisch zeigte: „Wir wollen eine viel bessere Rückrunde als Hinrunde spielen. Vor allem, was die Ergebnisse betrifft.“
„Wollen gegen den LASK gewinnen“
Für das Duell gegen den LASK, dem die misslungene Europacup-Reise (1:2-Niederlage gegen Saint-Gilloise) noch in den Knochen und Köpfen stecken dürfte, rief Barisic einen Sieg als Ziel aus.
„Wir spielen zuhause. Unser Ziel ist es zu gewinnen“, sagte der Rapid-Coach. Die Heimbilanz gegen den LASK darf den grün-weißen Anhängern leise Hoffnung auf eine Beendigung der Heimmisere machen. Das letzte Aufeinandertreffen im Allianz Stadion endete 1:1, zuvor behielt Rapid fünf Mal in Serie die Oberhand.
Bild: GEPA