Kein Angebot: Bayern steigt aus Rice-Poker aus

Die neue Transfer-Taskforce des FC Bayern hat eine Entscheidung in der Causa Declan Rice getroffen.

Er wollte ihn, bekommt ihn aber nicht! Für Declan Rice ist Thomas Tuchel sogar persönlich nach London geflogen, um den 24 Jahren alten Abräumer von West Ham United (Vertrag bis 2025) vor Ort von einem Wechsel zum FC Bayern zu überzeugen.

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Die Gespräche liefen gut, doch seit Dienstagnachmittag steht fest: Die Münchner verabschieden sich vorerst aus dem Poker um Rice! Das ist das Ergebnis eines internen Treffens des neuen Transfer-Gremiums am Dienstag an der Säbener Straße. Auch die Bild berichtet davon.

Arsenal will 100-Millionen-Angebot vorbereiten

Wie Sky bereits am vergangenen Freitag in „Transfer Update – die Show“ gemeldet hatte, drohte der Deal seit Tagen zu platzen, weil Rice für die Bayern immer teurer wurde. Sky erfuhr aus England, dass der FC Arsenal am Dienstag ein finales Angebot von über 100 Millionen Euro plus Bonuszahlungen vorbereiten will, welches der amtierende Conference-League-Sieger auch annehmen möchte.

Bayern richtet Fokus auf Stürmersuche

Rice galt für das defensive Mittelfeld als Wunschspieler von Tuchel. Diese Position hat intern vorerst keine Priorität mehr. Der volle Fokus richtet sich bei den Bayern-Bossen vorerst auf die Stürmersuche. Den 26 Jahre alten Sechser Sofyan Amrabat (Florenz) will man zumindest weiterhin im Blick behalten.

Er wurde Bayern angeboten, ist aber immer noch kein internes priorisiertes Transferziel. Den Marokkaner zieht es zudem eher nach Spanien. Und Rice jetzt zu den Gunners. Der Transfermotor der Bayern kommt noch nicht so richtig in Fahrt.

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(sport.sky.de//Florian Plettenberg)

Artikelbild: Imago