(K)ein Fall für vier? Das Restprogramm im Abstiegskampf

via Sky Sport Austria

Nur noch vier Runden bis zur Entscheidung: Der Abstiegskampf der tipico Bundesliga spitzt sich weiter zu – am Wochenende folgt bereits die 29. Runde (Samstag ab 16 Uhr live auf Sky Sport Austria).

In der heißen Saisonphase werden die direkten Duelle zur Entscheidung führen. Bereits am Wochenende stehen sich die Admira und der SKN St. Pölten im “Krisengipfel” gegenüber – doch auch der SCR Altach und die SV Ried müssen gegen die letzten Abstiegssorgen noch die nötigen Punkte einfahren.

Selbst wenn der Tabellenletzte im Play-off wohl noch eine zweite Chance erhalten wird, wird sich kaum ein Verein auf diese Option verlassen.

Hier ist nun das Restprogramm in der Übersicht:

SKN St. Pölten – 12. Platz, 12 Punkte

Als Schlusslicht steht der SKN am allermeisten unter Zugzwang: Mit zwei Punkten Rückstand auf die Admira gehen die Niederösterreicher in die letzten vier Spiele. Bereits am Samstag kann der SKN aber die Rote Laterne im direkten Duell weitergeben. Ebenso gefordert werden die “Wölfe” gegen Altach, Hartberg und die Austria sein.

Doch für die Wende muss die Baumgartner-Elf gegen den Negativtrend ankämpfen. Schon seit zehn Spielen ist man sieglos, nur eine der letzten 18 Partien konnte man gewinnen.

Neben dem Trainereffekt kann St. Pölten aber auf zwei konkrete Vorteile setzen: Auch als Schlusslicht weist man die beste Tordifferenz auf, außerdem wird man wegen einer ungeraden Punkteanzahl nach dem Grunddurchgang bei Punktegleichheit vorgereiht.

Restprgramm:

Admira (a)

Altach (h)

Austria (a)

Hartberg (h)

FC Flyeralarm Admira – 11. Platz, 14 Punkte

Prekär bleibt die Situation in der Südstadt: Die Admira hat zwei Punkte Vorsprung auf St. Pölten. Unter Trainer-Rückkehrer Klaus Schmidt soll vor allem die Trefferquote aufgebessert werden. Nur zwei Tore gelangen den Vorletzten in den letzten sieben Spielen. Schon am Wochenende empfängt die Admira St. Pölten zum Sechs-Punkte-Spiel, ehe Partien gegen Ried, Hartberg und Altach folgen.

Die Admira besitzt zudem einiges an Erfahrung im Abstiegskampf, die schlechteste Tordifferenz von -31 könnte bei einem knappen Rennen aber noch zu einem Nachteil werden.

Restprogramm:

St. Pölten (h)

Ried (a)

Hartberg (a)

Altach (h)

Wer belegt zum Saisonende den letzten Platz?

SCR Altach – 10. Platz, 15 Punkte

Der SCR Altach hat sich nach einem Trainerwechsel stabilisiert, jedoch sieht die aktuelle Bilanz kaum entspannt aus: Seit vier Spielen sind die Vorarlberger schon ohne Sieg. Nächster Gegner ist die Austria, gegen die die Saisonbilanz bislang wenig rosig aussieht (Tordifferenz von 1:7 in drei Saisonduellen). Danach folgt das möglicherweise vorentscheidende Duell gegen St. Pölten sowie Spiele gegen Ried und die Admira mit Ex-SCRA-Coach Schmidt.

Derzeit beträgt der Vorsprung auf den SKN drei Punkte. Sollte das Gastspiel in Niederösterreich gewonnen werden, könnten sich alle Abstiegssorgen vorzeitig erübrigen. Zudem werden die Altacher wegen 21 Punkten im Grunddurchgang bei einer Punktegleichheit vorgereiht.

Restprogramm:

Austria Wien (h)

St. Pölten (a)

Ried (h)

Admira (a)

skyx-traumpass

SV Ried – 9. Platz, 20 Punkte

Die SV Ried hat unter Coach Andreas Heraf zu einer erfolgreichen Trendwende angesetzt: Seit sechs Spielen sind die Aufsteiger bereits ungeschlagen. Statt sich in akuter Abstiegsangst zu befinden, darf man sogar vom Europacup träumen. Nach dem Remis in der letzten Runde ist auch Sky-Experte Walter Kogler überzeugt, dass die Rieder “zu 99,9 Prozent” gerettet sind.

Insgesamt acht Punkte beträgt der Vorsprung aufs Tabellenende, unter Umständen ist man bereits nach der nächsten Runde gerettet. Neben dem Spitzenduo Hartberg und Austria sind die Admira sowie Altach die weiteren Gegner.

Restprogramm:

TSV Hartberg (a)

Admira (h)

Altach (a)

Austria (h)

Heraf: “Es sieht gut aus”

Trainerfriedhof tipico Bundesliga? Ein Vergleich mit anderen Ligen

 

(Red.)

Beitragsbild: GEPA.