Klaus Schmidt: „Wir wollten da heute die Party crashen und das ist uns glücklicherweise gelungen.

via Sky Sport Austria
  • Louis Schaub: „Es tut einfach nur weh, dass man so eine Partie noch aus der Hand gibt.“
  • Johannes Aigner: „Es ist ein mörderischer Abend für uns und wir freuen uns riesig.“
  • Goran Djuricin über die magere Torausbeute: „Irgendwann ist auch die Geduld beim Trainer vorbei.“
  • Thanos Petsos über seinen Platzverweis: „Ich fand, es war kein Elfmeter.“

Der SCR Altacht schlägt Rapid Wien durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit mit 2:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

1:2 (0:0)

Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber

(Trainer ):
…über das Spiel und die beiden Elfmeter: „Ich bin sehr wütend, über die ganze Situation und dass wir zu dumm sind hier Tore zu schießen. Wir müssen Altach hier mit vier, fünf Toren wegschießen. Dann verlierst du noch durch zwei Elfmeter, wo der Schiedsrichter beim ersten sehr wenig Gefühl gezeigt hat. Meiner Meinung nach ein kleines Blackout, weil es war die Achsel. Dahinter war noch Strebinger. Ich weiß nicht, ob man da auch Rot geben muss. Wirklich selber schuld, wir haben Torchancen gehabt für zwei Spiele. Das muss man einfach gewinnen. Wir haben gegen eine sehr tiefstehende Mannschaft gespielt, die wirklich gar nichts fürs Spiel gemacht hat in der ersten Halbzeit. Wir haben wieder zwei, drei individuelle Fehler gemacht, die zu Toren geführt haben und unsere Chancen nicht genützt. In der zweiten Halbzeit ist Altach etwas stärker geworden, aber selbst da haben wir Chancen gehabt. Irgendwann ist auch die Geduld beim Trainer vorbei. Wenn ich zwanzig Chancen verhaue in zehn Spielen, dann muss ich mich irgendwann hinterfragen. Wir haben auch andere Spieler, die Tore schießen können. Wir können nicht immer 1:0 gewinnen.“

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…über das Spiel: „Es ist sehr frustrierend. Ich denke, wir haben bis zum 1:0 das Spiel komplett unter Kontrolle gehabt. Dann haben wir bei der ersten Aktion zum Elfmeter den Ball nicht gut klären können. Dann gibt er Elfmeter und die Rote Karte. Anschließend war es natürlich schwierig für uns nochmal zurückzukommen. Dann haben wir leider die Partie verloren. Wenn man am Ende mit null Punkten dasteht, ist es schwierig zu sagen, dass man heute einen Schritt vorwärts gemacht hat.“

…über die Tatsache, das Spiel trotz Führung aus der Hand zu geben: „Ich denke, das war schön des Öfteren der Fall. Es tut einfach nur weh, dass man so eine Partie noch aus der Hand gibt.“

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…über seinen Platzverweis: „Ich glaube, da hat irgendwer gepennt, weil er nicht im Abseits steht. Probiere hinterher zu kommen, er macht einen guten Haken und in der Gegenbewegung drehe ich mich und falle nach hinten. Vom Gefühl her spüre ich ihn erst am Bauch und dann rutscht er mir vielleicht an den Arm. Ich weiß nicht wo ich meinen Arm da hingeben soll. Ich wollte nicht den Ball mit der Hand spielen. Eigentlich schlecht von ihm gemacht. Das Tor war komplett leer und er schießt mich an. Ich fand, es war kein Elfmeter.“

(Trainer ):
…über das Spiel und die beiden Elfmeter: „Für mich waren beide Elfmeter. Ich gehe auch mit den Roten Karten mit dem Schiedsrichter konform. Somit ist die Partie sehr glücklich für uns ausgegangen. Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich nicht gut gespielt. Wir haben die ein oder andere Möglichkeit von Rapid zugelassen. Haben selbst sehr wenig nach vorne gebracht. Sind aber in der zweiten Halbzeit immer besser ins Spiel gekommen und haben Rapid durch einen Eigenfehler ins Spiel gebracht. Dann ist die Partie nochmal aufgegangen, weil wir einfach mit der Roten Karte und dem Elfmeter noch einmal Lunte gerochen haben.“

…über Doppeltorschütze Johannes Aigner: „Er ist ein Spieler für solche Spiele. Wo es um Zweikämpfe geht, wo es ums Fighten geht und da war klar, dass er für uns Gold wert sein kann. Wir wollten da heute die Party crashen und das ist uns glücklicherweise gelungen.“

(Doppeltorschütze ):
…über das Spiel und seine beiden Treffer: „Ich bin froh, dass beide im Tor waren und wir freuen uns riesig. Es war sehr viel Aufwand, viel Laufarbeit. Die Jungs haben alles eineghaut, was sie ghabt haben. Es war ein wenig glücklich, das wissen wir schon einzuschätzen, aber wir nehmen das sehr, sehr gerne mit. Man weiß, dass es dort vor allem mit den Fans im Rücken immer sehr schwierig ist. Wir haben aber auch nach dem Rückstand nicht aufgegeben. Ich denke, dass die zwei Strafraumsituationen schon zum Geben gewesen sind. Aus meiner Sicht waren es zwei Elfmeter. Somit haben wir das Spiel gedreht. Es ist ein wunderschöner Abend für uns. Es ist ein mörderischer Abend für uns und wir freuen uns riesig.“

(Torhüter ):
…über das Spiel: „Es waren viele Halbchancen von Rapid. Klar waren ein paar klare auch dabei. Im Großen und Ganzen glaube ich, dass wir den Matchplan relativ gut umgesetzt haben. Das Gegentor war ein wenig unglücklich, da sind wir in einen Konter gelaufen. Dass man die Partie noch dreht, damit rechnet man nicht mehr. Dass wir das noch gewinnen, ist sensationell.“

…über einen Streit am Spielende: „Es war ein bisschen ein Trubel nach dem Schlusspfiff. Da waren die Gemüter ein bisschen erhitzt.“

(Sky Experte):
…über Rapid Wien: „Diese Niederlage von Rapid ist unglaublich. Rapid war in der ersten Hälfte viel besser. In der zweiten Hälfte waren sie besser und hatten genug Chancen, um zu gewinnen. Dann das Match innerhalb von wenigen Minuten durch zwei Elfmeter im Heimstadion zu verlieren, das ist stark. Das ist ein Wahnsinn.“

…über den Handelfmeter: „Es ist unheimlich schwierig zu entscheiden.“

(Sky Experte):
…über das Spiel: „In der zweiten Halbzeit ist Altach schon mehr in die Gänge gekommen und hat dann auch die ein oder andere Chance auch gehabt. Wie die ganze Geschichte ausgegangen ist, ist aus der Sicht von Rapid sehr ärgerlich. Man hat die Partie innerhalb von wenigen Minuten aus der Hand gegeben.“