Klose über seine Rolle als Cheftrainer in Altach: „Die Situationen waren neu für mich“

Weltmeister und WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose hat als Trainer des SCR Altach einige schwere Wochen hinter sich. Zuletzt mussten die Vorarlberger eine bittere 0:3-Niederlage gegen Austria Klagenfurt einstecken. Auch die Spielanlage wurde zuletzt immer häufiger kritisiert.

„Ich musste den einen oder anderen Kompromiss eingehen. Ich nehme die Mannschaft gerne mit ins Boot und hinterfrage viele Sachen. Aber am Ende muss ich mich entscheiden. Momentan überlege ich, auch am System was zu machen. Ich habe viel mit der Mannschaft gesprochen, die fühlen sich wohl mit einer 5er Kette. Aber ich sage, dass wir zu weit weg sind vom Tor. Wir erarbeiten uns einfach zu wenig Torchancen. Du kannst eine 5er Kette defensiv oder offensiv interpretieren. Meine Spieler sehen die 5er Kette eher defensiv, wenn ich sie spielen lasse, möchte ich sie aber offensiv interpretieren. Da müssen wir jetzt die richtigen Schlüsse ziehen und uns richtig einspielen“, sagt Klose am Montag bei Talk und Tore.

Doch auch die Rolle als Cheftrainer ist in Altach anders, als Klose sich das vor seinem Amtsantritt vorgestellt hat. „Ich werde mit Sachen konfrontiert, von denen ich nicht ausgegangen bin. Ich muss mich als Trainer auch um Sachen wie den Platzwart kümmern, damit der Platz ordentlich ist. Ich habe aber nie an meinem Weg gezweifelt. Das macht auch Spaß. Die Situationen waren neu für mich, aber es sind so viele fantastische Menschen im Verein, mit denen es so viel Spaß macht zu arbeiten. Es ist so viel Menschlichkeit beim Verein, das ist unsere große Stärke. Nicht mit Geld rumzuschmeißen, sondern auf solche Spieler zu setzen, die vom Charakter reinpassen“, so Klose weiter.

https://www.skysportaustria.at/zum-nachsehen-talk-und-tore-mit-miroslav-klose-tobias-altschaeffl-und-andreas-herzog/

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