Calhanoglu EM

Korkmaz: Calhanoglu-Sperre „kann auch sehr positiv ausfallen“

Der Ausfall des „Dirigenten“ als Vorteil? Österreich trifft im EM-Achtelfinale auf eine durch Sperren geschwächte türkische Mannschaft. Ex-ÖFB-Teamspieler Ümit Korkmaz warnt in der aktuellen Ausgabe von DAB | Der Audiobeweis Spezial EURO 2024 aber genau deswegen vor dem heutigen Gegner.

„Das kann auch sehr positiv ausfallen. Hakan (Calhanoglu, Anm.) ist der Dirigent gewesen, aber vielleicht kommt jetzt ein Anderer, wo viel mehr Betrieb ist“, rechnet der ehemalige Türkei-Legionär mit einer taktischen Umstellung: „Natürlich sind die Freistöße, die er macht, unglaublich, diese Schusstechnik. Natürlich wird das fehlen. Vielleicht wird durch den Spieler, der kommt, aber mehr Laufbereitschaft in der Mannschaft sein.“

Video-Podcast: DAB | Der Audiobeweis Spezial EURO 2024 mit Ümit Korkmaz

Im Kollektiv sieht Korkmaz aber weiterhin Schwächen bei der Türkei: „Das Spiel ohne Ball ist unser größtes Problem gewesen, nicht nur bei der EM. Das ist bei Fenerbahce, Galatasaray oder Trabzonspor das Gleiche. Jeder will sein eigenes Spiel durchsetzen. Österreich ist eine kompakte Mannschaft, wo alle an einem Strang ziehen.“

Korkmaz vor dem Achtelfinal-Duell: „Türkei wird es schwer haben“

Vor allem bei der Arbeitsrate sieht der einstige Rapid-Profi das ÖFB-Team vorne: „Das Problem bei der Türkei ist, dass jeder glänzen oder den finalen Pass machen will. Natürlich sind wir mit dem Ball gut und wollen mit dem Ball spielen, aber Fußball ist nicht immer Ballspielen. Laufarbeit und die Zweikämpfe anzunehmen ist auch wichtig. Da denke ich, dass wir Österreicher einen Schritt voraus sind.“

Korkmaz: Rangnick hat „die passenden Spieler“

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(Red.)

Beitragsbild: Imago.