Kraetschmer: Mit Salzburgs Weg “wären wir bankrott”

via Sky Sport Austria

Seit Jahren müssen die Wiener Großklubs zuschauen, wie der FC Red Bull Salzburg einen nationalen Titel nach dem anderen holt. Die Schere zwischen dem österreichischen Serienmeister und dem Rest der Liga scheint sogar immer größer zu werden. Laut “90minuten”-Chefredakteur Michael Fiala ist nicht nur der Budgetunterschied daran Schuld, es fehle auch an einer langfristigen Strategie.

“Salzburg hat in den ersten Jahren auch viel Geld verbrannt, da war noch keine Strategie dahinter. Erst als Ralf Rangnick eine Strategie aufgesetzt, sich in Salzburg vielleicht nicht viele Freunde gemacht hat, aber erst mit dieser Strategie sind die nachhaltigen Erfolge gekommen. Davor hat Salzburg wirklich Millionen aus dem Fenster geworfen. Insofern, ja Salzburg hat mehr Geld investiert, aber rein vom Strategiekonzept her, müsste das jeder Klub verfolgen”, sagte Fiala bei Talk & Tore.

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Austria-Vorstand Markus Kraetschmer antwortete darauf: “Der Unterschied ist nur der: Hätte Austria, Rapid oder Sturm Graz einen solchen Weg genommen, wie Salzburg zu Beginn, wären wir heute bankrott. Dann würde ich heute nicht hier sitzen und als Austria-Vertreter sprechen. Das dürfen wir nie vergessen. […] Daher werden wir einen anderen Weg gehen müssen als den, den Red Bull in den letzten Jahren – toll und hohe Anerkennung – gegangen ist.”

VIDEO: Talk & Tore mit G. Pangl, M. Kraetschmer, M. Fiala und A. Strecha

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