Kraft und Co. machen auch hinter dem Steuer eine gute Figur

(APA) – Die ÖSV-Skispringer stellten sich am Ruhetag der Vierschanzen-Tournee einem Vergleich auf ungewohnten Untergrund. Stefan Kraft, Michael Hayböck, Trainer Heinz Kuttin und Co. absolvierten auf dem Gelände des Audi-Fahrsicherheitstrainings auf der Bodenalm bei Seefeld einige Runden auf vereister Strecke. Da galt es, in den 340-PS-Autos das Gaspedal gut zu dosieren. „Da bekommt man den Kopf frei, das ist eine gute Abwechslung“, meinte Kraft.

Wie in der Tournee-Wertung war Stefan Kraft auch bei den Rundenzeiten im Auto (Audi S4) auf vereister Strecke die Nummer 1 im ÖSV-Springerteam. In 2:13,65 Minuten für zwei Runden lag er allerdings nur drei Zehntelsekunden vor Cheftrainer Heinz Kuttin. „Es hat Spaß gemacht, die Drifts sind gut gekommen“, meinte Kraft. Michael Hayböck (2:25,15) verschob ein Begrenzungshütchen und kassierte fünf Strafsekunden. „Das hätte man mir vorher sagen müssen“, scherzte der Oberösterreicher.

Auf der Schanze sind die Österreicher vorn, aber hinter dem Steuer waren die deutschen Skispringer schneller. Richard Freitag entschied am Montag das „Fernduell“ mit Stefan Kraft für sich. Der Innsbruck-Sieger von 2015 hatte schon Erfahrung auf Eis und benötigte nur 2:10,92 Minuten, Debütant Kraft kam auf 2:13,65.

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