Kramer feiert in Klingenthal dritten Saisonsieg

Sara Marita Kramer hat am Freitag im fünften Saisonbewerb des Skisprung-Weltcups der Frauen ihren dritten Erfolg gefeiert.

Beim insgesamt elften Sieg ihrer Karriere setzte sich die Salzburgerin mit 133 und 124,5 Metern um 2,6 Punkte vor der Norwegerin Silje Opseth (133,5/123,5) durch. Damit baute Kramer auch ihre Weltcupführung aus. Daniela Iraschko-Stolz landete als zweitbeste ÖSV-Springerin unmittelbar vor Eva Pinkelnig an der achten Stelle.

Kramer war schon am Vortag in der Qualifikation die Beste gewesen und bewies das auch im Bewerb. Nach knapper Halbzeitführung vor Opseth (0,6 Punkte) vergrößerte die 20-jährige Pinzgauerin ihr Guthaben auf die Norwegerin trotz nicht perfekter Landung im Finale. „Ich bin sehr happy mit dem Sieg“, meinte Kramer, „die Sprünge waren leider nicht ganz so locker und leicht wie gestern.“ Sie hoffe, im zweiten Bewerb am Samstag „besser auf die Welle zu kommen“, sagte die Team-Weltmeisterin. Im Finale hatte der Wind auf Rückenwind gedreht, die Bedingungen waren schwierig.

Opseth holte ihren zehnten Podestplatz, muss aber weiter auf den ersten Sieg warten. Die Slowenin Ursa Bogataj lag als Dritte schon 10,4 Punkte zurück. Die Österreicherinnen Chiara Kreuzer und Jacqueline Seifriedsberger positionierten sich an der 14. und 15. Stelle, Lisa Eder wurde als 21. klassiert.

Kraft in Klingenthal-Quali Achter

Stefan Kraft hat am Freitagabend in der Qualifikation für den Skisprung-Weltcupbewerb in Klingenthal als Achter die beste ÖSV-Platzierung erreicht. Der Weltmeister hatte nach einem 127-m-Flug 10,0 Punkte Rückstand auf den Tagesbesten, den Japaner Ryoyu Kobayashi. Der Ex-Weltcupsieger landete bei 133 Metern und erhielt dank 0,5 Punkten Vorsprung auf den Weltcup-Führenden Karl Geiger (GER/131 m) einen Scheck über 3.000 Franken (2.870 Euro).

Daniel Huber klassierte sich an der zehnten Stelle (126,5 m), Wisla-Sieger Jan Hörl kam hingegen mit der Vogtland-Schanze vorerst nicht optimal zurecht und musste sich mit dem 36. Platz (119 m) begnügen. Der Salzburger war damit nur Sechster des ÖSV-Teams, das mit allen sieben Athleten im Samstag-Bewerb (16.00 Uhr/live ORF 1) vertreten ist. Nicht besser erging es Saisonsieger Anze Lanisek (SLO), der nur 40. war (116,5 m).

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(APA).

Beitragsbild: GEPA.