Doppelpack und Eigentor: Kuriose Hinteregger-Show bei Bayern-Sieg gegen Frankfurt
Mit zwei Toren und einem Eigentor hat Frankfurts Martin Hinteregger bei der 2:5-Niederlage seiner Frankfurter gegen Tabellenführer Bayern München für einen denkwürdigen Auftritt gesorgt.
Der ÖFB-Teamspieler brachte Eintracht Frankfurt zu Beginn der zweiten Halbzeit mit zwei schnellen Toren (52./55.) zunächst auf 2:3 heran.

In der 74. Minute traf Hinteregger dann erneut – dieses Mal allerdings ganz unglücklich per Slapstick-Einlage ins eigene Netz zum 2:5-Endstand aus Sicht der Gäste.
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Bayern starten furios
Für die mit David Alaba in der Startformation angetretenen Münchner lief die Partie gegen die Eintracht plangemäß. Leon Goretzka (17.) und Thomas Müller (41.) schossen eine 2:0-Pausenführung heraus. Unmittelbar nach Wiederbeginn erhöhte Robert Lewandowski auf 3:0 (46.), für den 31-jährigen Polen war es bereits der 27. Saisontreffer. Die Hütter-Truppe ließ sich aber nicht hängen und der Hinteregger-Doppelschlag brachte neue Hoffnung. Der 27-Jährige hält nun bereits bei acht Saisontoren, auch beim 5:1-Erfolg im ersten Duell mit den Bayern hatte er getroffen gehabt.
Der Tabellenführer erkannte aber schnell wieder den Ernst der Lage und legte einen Treffer von Alphonso Davies (61.) nach. Der Schlusspunkt war dann Hinteregger vorbehalten: Der Kärntner schoss sich bei einem Klärungsversuch den Ball mit der einen Ferse auf die andere Ferse, und der Ball kullerte ins eigene Netz.
Hinteregger sorgt für Novum
Hinteregger sorgte in der Partie sogar für ein Novum: Acht Tore nach Ecken wie jetzt der Österreicher – das hat noch kein Bundesliga-Profi geschafft.
Dabei hatte Frankfurt Bayern-Keeper Manuel Neuer bis zu seinen Toren kein einziges Mal wirklich geprüft. Dass die Münchner auf Mittelfeldmotor Thiago (Adduktorenprobleme) verzichten mussten, schien lange kein Problem zu sein.
Frankfurt, das auf Kapitän David Abraham (Rücken) verzichten musste und insgesamt vier Wechsel vorgenommen hatte, leistete sich zu viele Fehler im Umschaltspiel. Den Mut verlor die Eintracht aber nie, Kostic traf bei den Offensivbemühungen der Gäste noch einmal den Pfosten (83.) – am Ende stand dennoch die fünfte Liga-Pleite in Serie.
(SID/Red.)
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