Landes- statt Regionalliga: Neuer Trainerjob für Jancker

via Sky Sport Austria

Der vierfache deutsche Meister und Champions-League-Sieger von 2001 Carsten Jancker entscheidet sich für eine neue Herausforderung als Trainer: Der Ex-Rapid-Stürmer wird ab Sommer den viertklassigen DSV Leoben coachen.

Jancker verlässt den niederösterreichischen Regionalligisten FC Marchfeld im Sommer nach rund zwei Jahren und soll bei den ehemaligen steirischen Bundesligisten Teil eines großen Projekts werden. Wie der DSV via Facebook sowie die “Kronen Zeitung” mitteilen, will Leoben an frühere erfolgreiche Zeiten anschließen.

Gelingen soll diese “Mission 2028” unter anderem mit neuen Sponsoren und einer veränderten Vereinsstruktur. So soll der ehemalige Ried-Goalie Adi Preschern die sportliche Leitung übernehmen. Der Verein spielte in seiner Historie insgesamt zehn Spielzeiten lang in der obersten Liga, unter anderem in den 1970er-Jahren als Alpine Donawitz und sorgte mitunter als “Hochofenballett” in der Obersteiermark für Begeisterung.

Nach der letzten Bundesliga-Saison 1991/92 folgte noch der Einzug ins Cupfinale 1995. Bis 2009 war Leoben immerhin noch zweitklassig, seit 2015 spielt der DSV jedoch nur in der Landesliga Steiermark und belegt dort in der aktuellen Saison den elften Rang.

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Marchfelds Sportdirektor Baumeister bedauert Abschied

Weniger erfreut ist man über Janckers Wechsel bei seinem aktuellen Verein aus dem Marchfeld. “Ich hätte mir gerne ein Bild von der Arbeit von Carsten Jancker gemacht. Leider ist es dazu nicht gekommen”, sagt deren Sportdirektor und Ex-Admira-Coach Ernst Baumeister.

Zum Ende seiner aktiven Laufbahn kickte Jancker beim SV Mattersburg, ehe er als Nachwuchs- und späterer Co-Trainer bei Rapid engagiert war. Über seinen damaligen Abschied sprach Jancker unter anderem im Sky-Format “Talk und Tore”. 2017 war der 33-fache deutsche Teamspieler zudem Trainer des SV Horn gewesen.

Jancker über sein Aus bei Rapid: “Es gab Entscheidungen, die wir nicht nachvollziehen konnten”

(Red.)
Beitragsbild: Facebook – DSV Leoben.