Langfristiger Vertrag: So viel verdient Klopp bei Red Bull

Jürgen Klopp kehrt als Chef bei Red Bull auf die Fußballbühne zurück. Aber wie viel kassiert der Star-Trainer bei seinem neuen Engagement?

Mit der Verpflichtung hat Red Bull am Mittwochmorgen für mächtig Aufsehen gesorgt. Der 57-jährige Ex-Trainer von Borussia Dortmund und des FC Liverpool wird neuer Global Head of Soccer. Am 1. Januar 2025 legt er los.

RB-Geschäftsführer dementiert: Keine Ausstiegsklausel für Klopp

Nach Sky-Informationen hat Klopp bei Red Bull einen langfristigen Vertrag unterschrieben und kassiert rund zehn bis zwölf Millionen Euro pro Jahr. Bei seiner letzten Station in Liverpool soll der Star-Coach kolportierte 20 bis 22 Millionen Euro pro Jahr verdient haben.

Ausstiegsoption für DFB

„Jürgen Klopp hat keine Ausstiegsklausel und wir freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit“, betonte Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, angesprochen auf eine mögliche Ausstiegsklausel im Vertrag.

Nagelsmann freut sich für Klopp: „Für beide Seiten eine Win-Win-Situation“

Nach Sky-Infos hat Klopp aber mündlich bei Red Bull eine Ausstiegsoption für den DFB hinterlegt. Aktuell schließt der künftige RB-Chef aus, überhaupt noch einmal auf die Trainerbank zurückzukehren.

Allerdings ist das Ende der WM 2026 – bis dann läuft der Vertrag von Deutschlands Bundestrainer Julian Nagelsmann beim DFB – noch lange hin. Sollte ein öffentlicher Druck entstehen, könne aber nichts ausgeschlossen werden. Klopp hatte in Liverpool etwa auch noch einen Vertrag bis 2026, hörte dennoch in diesem Sommer an der Anfield Road auf.

„Ein Schock“: Ex-Klopp-Schützling nach Wechsel enttäuscht

Der einstige BVB-Profi Kevin Großkreutz hat währenddessen mit Unverständnis auf das Red-Bull-Engagement seines damaligen Trainers Jürgen Klopp reagiert.

Medien: Dietrich Mateschitz fädelte Klopp-Deal schon 2022 ein

„Irgendwie ist das noch immer nicht so richtig bei mir angekommen. Ich habe gehofft, dass es eine Fake-Nachricht ist. Es war schon ein Schock, traurig auch irgendwie“, sagte der deutsche Weltmeister von 2014 im Podcast Viertelstunde Fußball. Ein entsprechender Ausschnitt wurde auf der Social-Media-Plattform Instagram veröffentlicht. Die Nachricht vom künftigen Job des 57-jährigen Klopp beim Energy-Drink-Hersteller hatte für viele negative Reaktionen gesorgt.

„Aber als Fan muss ich ihn nicht mehr vor der Süd sehen. Wenn wir uns treffen, werde ich ihm persönlich sagen, dass ich es scheiße finde, dass er so etwas macht“, sagte Großkreutz. Doch trotz seines Unmuts will der 36-Jährige an seiner Verbundenheit zu Klopp, unter dessen Regie er 2011 und 2012 zwei deutsche Meisterschaften feierte, festhalten. „Aber trotzdem wird er immer ein Freund von mir bleiben, das ist einfach ein Fakt. Zuhause ist er immer willkommen.“

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(sport.sky.de/dpa/Red.)

Beitragsbild: Imago.