LASK belohnt sich für Geduldsspiel mit Conference-League-Gruppenphase

Wie erwartet hat der LASK auch im Rückspiel des Play-offs um den Einzug in die neu geschaffene Fußball-Europa-Conference-League viel Geduld aufbringen müssen. Und genau das war letztlich auch der Schlüssel zum Erfolg. Denn nach dem 1:0 in der 72. Minute rissen bei Gastgeber St. Johnstone alle Stricke. Bei den Linzern ist der Jubel nach dem dritten Einzug in eine europäische Gruppenphase en suite indes groß. Für die weitere Saison kann dies einem Befreiungsschlag gleichkommen.

Denn vor dem 2:0-Auswärtserfolg in Schottland war die Elf von Trainer Dominik Thalhammer zuletzt in drei Pflichtspielen in Serie ohne Sieg geblieben. Zumindest sechs weitere Partien dürfen die Linzer nun im Herbst auf europäischer Ebene absolvieren. „Das gibt uns viel Motivation für die kommenden Aufgaben“, sagte der Coach. Sein Team sei in der Partie immer geduldig geblieben. „Wir haben gewusst, dass der Gegner irgendwann nachlassen wird.“

Damit hatte er auch recht behalten: Mit zwei Ausschlüssen in der Schlussphase nahmen sich die Schotten nach dem 1:0 selbst aus dem Spiel. Der zweite Treffer durch Marko Raguz per Elfmeter sorgte am Ende für klare Verhältnisse. Für den Stürmer ist das nach seinem Comeback ein Motivationsschub: „In so einem Spiel Verantwortung zu übernehmen, das ist meine Aufgabe. Es hat mich natürlich sehr gefreut, dass ich der Mannschaft helfen habe können“, konstatierte Raguz.

Für Husein Balic, der mit dem 1:0 den Weg zum Sieg ebnete, war vor allem die erste Hälfte des Retourmatches eine Blaupause des Hinspiels, in dem die Linzer beim 1:1 einiges schuldig geblieben waren. „Wir haben gewusst, dass viele hohe Bälle kommen, aber auch, dass wir mehr Qualität haben, wenn wir den Ball flach halten.“

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Letzteres gelang den „Athletikern“ vor allem in der zweiten Hälfte in Perth besser. Ein Knackpunkt sei davor allerdings gewesen, dass St. Johnstone lange die Null gehalten hat. „Nach dem Tor haben sie nicht mehr nachlegen können“, analysierte Balic. Der Geduldsfaden riss beim LASK nie, zu groß war der Optimismus, den Gegner mit der Zeit in den Griff zu bekommen. „Die zweite Halbzeit hatte eine hohe Intensität. Aber es war nur eine Frage der Zeit, bis das Tor fällt“, betonte auch Goalie Alexander Schlager.

Ihre Gegner erfahren die Linzer am Freitag (13.30 Uhr) im Rahmen der Auslosung in Istanbul. In der Liga geht es für sie am Sonntag mit dem Oberösterreich-Derby gegen Ried weiter. Nach nur sechs geholten Punkten aus den ersten fünf Runden hat der LASK da viel Luft nach oben.

https://www.skysportaustria.at/arbeitssieg-in-schottland-lask-erreicht-gruppenphase-der-conference-league/

(APA)

Bild: GEPA