HARTBERG,AUSTRIA,28.NOV.21 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, TSV Hartberg vs Linzer ASK. Image shows head coach Andreas Wieland (LASK) during an interview. Photo: GEPA pictures/ Edgar Eisner

LASK-Trainer Wieland über das kommende Transferfenster: „Es wird Abgänge geben“

via Sky Sport Austria
  • Thomas Sabitzer über seinen Wechsel nach Tirol: „Habe im Sommer alles richtig gemacht.“
  • WSG Tirol-Spieler Sabitzer über die Leistung seines Cousins: „Bin zuversichtlich, dass es in den nächsten Wochen und Monaten wieder steil bergauf bei ihm gehen wird.“
  • Thomas Sabitzer über seine Chemie mit Vrioni: „Er ist eher so der klassische Mittelstürmer und ich bin eher so einer der sich fallen lässt.“
  • Andreas Wieland: „Es macht in der derzeitigen Phase keinen Sinn noch draufzuhauen – wir müssen positiv bleiben.“
  • LASK-Trainer Wieland über die Conference League: „Bei aller Wertschätzung den Gegnern gegenüber in der Conference League, ich denke, dass die heimische Liga doch ein wenig höher einzuschätzen ist.“
  • Benedikt Pichler bei „Die Abstauber“ über Kiel: „Es ist eine kleine feine Stadt mit Meerblick.“
  • Pichler über seine Zeit bei Grödig mit Hans-Peter Berger: „Da hat er mir teilweise schon nachgeschrien, als der Ball noch in der Luft war.“

Wien, 29. November 2021 – Der Free-to-Air Montag auf Sky: Zu Gast bei „Dein Verein“ waren am Montag u. a. der WSG Tirol – Spieler Thomas Sabitzer, sowie der LASK – Trainer Andreas Wieland.Alle Stimmen zu „Dein Verein“:Thomas Sabitzer (WSG Tirol):…angesprochen auf die letzten beiden Partien: „Einerseits ist die Effizienz vorm Tor besser geworden. Vor allem die ersten fünf Spiele, wo wir 5-mal Unentschieden gespielt haben, hat man doch oft gesehen, dass wir vorm Tor nicht kaltschnäuzig waren. Das haben wir jetzt in den letzten beiden Spielen, aber auch in der Rückrunde gezeigt, dass wir doch sehr gut vorm Tor sein können und unsere Chancen nutzen. Ich denke, das ist in der Liga auch ganz wichtig, denn es ist sehr ausgeglichen. Jedes Tor kann entscheiden. Deswegen sind wir froh, dass wir jetzt unsere Chancen machen.“…über das Spiel gegen den LASK und den Wechsel nach Tirol: „Ich war jetzt zwei Jahre beim LASK und habe dort nicht das Vertrauen bekommen, was ich mir vorgestellt habe und auch nicht die Spielzeit bekommen. Deswegen bin ich jetzt froh, dass ich meine erste Bundesligasaison jetzt habe. Ich bin einfach froh über das Vertrauen. Ich führe gute Gespräche mit dem Trainer. Wir sind generell eine Mannschaft mit einer guten Harmonie. Deswegen habe ich im Sommer alles richtig gemacht, indem ich jetzt hier in Tirol bin.“…über seine Leistung gegen den LASK: „Ich habe die letzten zwei Jahre beim LASK fünf oder sieben Bundesligaeinsätze gehabt. Das schaut jetzt ganz anders aus. Die 90 Minuten tun mir gut. Ich kann dem Team auch immer helfen, egal ob mit Toren oder mit anderen Leistungen. Ich bin also froh, dass ich 90 Minuten am Platz stehen darf.“…über seine Vertragssituation mit dem LASK: „Also Sportdirektor mäßig oder Trainings mäßig habe ich keinen Kontakt mit dem LASK. Ich bin natürlich immer wieder mit den Spielern in Kontakt. Für sie ist das momentan auch eine schwere Situation. Aber die Mannschaft hat genug Qualität, damit sie die Top 6 erreichen können. Ich lass mich aber jetzt nicht stressen, was bis zum Sommer ist. Ich will bis zum Sommer eine super Saison spielen und schauen, dass ich meine Tore und meine Assists mach.“…über seinen Cousin, Marcel Sabitzer: „Die letzten Wochen waren keine einfache Zeit für ihn. Jeder der sich mit Fußball auskennt weiß, was er für ein hervorragender Spieler ist. Es braucht einfach ein bisschen Zeit, wenn man zu den Bayern wechselt. Es ist einer der größten, wenn nicht der größte, Verein Europas. Er macht sich einfach keinen Stress und zerbricht sich deswegen nicht den Kopf. Er weiß, was er kann und ich bin zuversichtlich, dass es in den nächsten Wochen und Monaten wieder steil bergauf bei ihm gehen wird.“…über die Liga: „Wir haben es von Anfang an gesehen, dass es sehr ausgeglichen ist. Man gewinnt ein- oder zweimal und ist wieder voll im Rennen. Wir sind das beste Beispiel dafür. Wir hätten sicherlich gerne in den ersten fünf Runden, wo wir 5-mal Unentschieden gespielt haben, den ein oder anderen Dreier mitgenommen. Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel. Wir wissen, dass wir jetzt andocken können bei den Top 6. Jetzt heißt es weiter hart arbeiten und sich nicht ausruhen auf den zwei Siegen und dann schauen wir was kommt.“…über seinen Kollegen Vrioni: „Wir machen das ganz gut vorne. Wir sind komplett verschiedene Spielertypen. Er ist eher so der klassische Mittelstürmer und ich bin eher so einer der sich fallen lässt. Das funktioniert jetzt vor allem in den letzten Spielen ganz gut. Giacomo ist auch ein richtiger Torjäger. Das kann in den kommenden Wochen und Monaten noch ganz gut funktionieren.“…über das kommende Spiel gegen Klagenfurt: „Ich weiß noch nicht, wie es ausschaut mit dem Training. Wir haben heute frei gehabt und werden morgen wieder zweimal trainieren. Mal schauen, ob es jetzt die ganze Woche durchschneit, dann müssen wir schauen, wie wir es machen. Der jetzige Stand ist eben, dass wir einen Kunstrasen haben, der nicht so schlecht ist und dann wird es mit den Trainingseinheiten auch passen.“Andreas Wieland (Trainer LASK):…über die aktuelle Lage beim LASK: „Die letzten Wochen waren sonntags nicht sehr erfreulich. Wir haben teilweise gute Leistungen gebracht, aber selten die richtigen Ergebnisse. Das hat aber nichts per se mit dem Tag selbst zu tun. Wir müssen es aber klar ansprechen und die Fakten analysieren, was gut funktioniert und was schlecht funktioniert hat. Es macht aber in der derzeitigen Phase keinen Sinn noch draufzuhauen, sondern wir müssen positiv bleiben. Uns bleiben noch drei Spiele. Eines international und eines national und da wollen wir möglichst viel herausholen. Dass die Situation insgesamt nicht leicht ist, ist nachvollziehbar.“…über die Leistung: „Wenn man die internationalen Spiele sieht und die Ergebnisse, dann ist das absolut erfreulich, wenn man Gruppensieger wird und wenn man überwintern kann und wenn man sich im Frühjahr auch auf internationale Spiele freuen kann. Nichtsdestotrotz können wir in der Liga nicht anschließen. Es wurde in den letzten Wochen immer wieder die Chancenverwertung angesprochen, da haben wir meiner Meinung nach einen Schritt nach vorne gemacht. Wir dürfen aber bei Spielen am Ende nicht so kopflos agieren, sodass wir dann halt ein Gegentor kassieren. Unentschieden bringen uns nur wenig. Wir müssen drei Punkte holen. Dahingegen haben wir auch auf Risiko gespielt und das hat sich leider nicht ausgezahlt.“…über die Diskrepanz zwischen der ECL & Liga: „Die Liga hat insgesamt eine sehr hohe Qualität. Das sieht man anhand der Ergebnisse und anhand Tabelle, dass sie eben sehr eng ist. Die Statistik spricht dafür, dass wir es international gut gemacht haben. Aber bei aller Wertschätzung den Gegnern gegenüber in der Conference League, ich denke, dass die heimische Liga doch ein wenig höher einzuschätzen ist.“…über die Leistung vom LASK gegen WSG Tirol: „Es ist nachvollziehbar, wenn man einen oder zwei Innenverteidiger zur Verfügung hat, dass es dann mit der Dreierkette schwer wird. Deswegen war es die logische Konsequenz, mit der Viererkette zu spielen. Grundsätzlich ist unser Spiel das aggressive Pressing. In den letzten Spielen haben wir teilweise unsere Pressinghöhe variiert, weil wir doch Spieler aus Verletzungen zurückbekommen haben oder aus Coronaerkrankungen. Dann wird es schwierig 90 Minuten lang Vollgas zu pressen. Da hat es schon Anpassungen gegeben.“…über seine persönliche Zukunft: „Zu meiner Person wurde alles gesagt. Mein Arbeitsauftrag wurde sehr klar definiert. Im Fußballgeschäft muss man die Mechanismen und Automatismen kennen. Von dem her werden meine Ergebnisse zeigen, wohin die Reise dann gehen wird. Ich konzentriere mich auf die Sachen, die ich beeinflussen kann.“…über die Kaderplanung für den kommenden Winter: „Da sind mehrere Personen miteingebunden, unter anderem auch ich. Eine gewisse Routine und auch Stabilität in der Defensive haben uns bis jetzt gefehlt. Von dem her denke ich, dass es dort wichtig ist neuen Input zu holen, aber auch eine neue Mentalität und Erfahrung. Das Gleiche gilt für vorne. Einen Stürmer, der schon auf sehr hohem Niveau gezeigt hat, dass er aus wenigen Chancen viele Tore macht.“…ob manche Spieler auch abgegeben werden: „Gibt es definitiv auch. Ich denke, dass der eine oder andere abgegeben wird, weil der Kader sonst den Rahmen sprengt. Sowohl wirtschaftlich als auch was den Tagesablauf betrifft. Von dem her wird es da auch Abgänge geben.“Walter Kogler (Sky Experte)…über die WSG Tirol: „Vor der Länderspielpause hat der Trainer gemeint, dass diese Mannschaft viele Fehler macht. Viele Fehler in der Defensive, da müssen sie auch daran arbeiten, und viele Fehler im Abschluss. Sie haben es geschafft sich in der Pause so aufzustellen, dass es zu mindestens jetzt in den letzten beiden Spielen, nicht mehr zu diesen Aussetzern in der Defensive gekommen ist. Sie haben sich auch nach vorne hin verbessert, aber auch defensiv. Das ist auch die Basis, um bei Spielen was mitzunehmen.“…über Thomas Sabitzer: „Jetzt in Tirol kann man von Woche zu Woche verfolgen, dass er immer besser wird. Am Anfang der Saison hat er noch ein bisschen gebraucht, um sich wohlzufühlen, aber jetzt blüht er richtig auf.“…über den LASK: „Der LASK hat irgendwie das Pech oder es hängt ihm schon lange in der Liga nach, dass sie sehr selten die schlechtere Mannschaft sind, aber die entscheidenden Big Points  nicht machen. Das ist der Unterschied. Sehr viele Chancen, aber wenige verwertet.“…über die Zukunft von Andreas Wieland: „International brauchen wir nicht reden. Da ist das Maximale herausgeholt worden. In der Mannschaft heißt es trotz der Rückstände jetzt nochmal das ein oder andere Pünktchen herauszuholen, dann hat man mal eine Verschnaufpause. Die Möglichkeiten sind da, aber die Spiele werden immer weniger und der Punkteabstand ist doch nicht so klein.“„Die Abstauber“Auch die „Die Abstauber“ wedelten mit ihrer unkonventionellen und frischen Art am Bundesliga-Montag ordentlich Staub auf. In der Live-Schalte erzählte der Holstein Kiel – Spieler Benedikt Pichler u. a. über seine aktuelle Zeit bei Kiel, die zweite deutsche Bundesliga und über seinen Werdegang.Benedikt Pichler (Holstein Kiel) bei „Die Abstauber“:…angesprochen auf seine Anfangszeit in Klagenfurt mit Patrick Greil: „Als wir gemeinsam nach Klagenfurt gewechselt haben, war es am Anfang schwer mit der Wohnungssuche. Da haben wir alle unter einem Dach gelebt, gemeinsam mit dem Philipp Hütter, der hat uns praktisch aufgenommen in seiner Wohnung. Da haben wir uns die ersten Wochen gemeinsam durchgekämpft. Wir sind uns nähergekommen auf engstem Raum.“…über seine aktuelle Situation in Kiel: „Es ist natürlich was ganz was anderes. Ich bin von zu Hause ungefähr 11 Stunden mit dem Auto entfernt. Das ist auch eine andere Situation jetzt beim Meer zu leben, da man auch keine Berge in der Nähe hat. Es ist aber eine kleine feine Stadt mit Meerblick.“…ob er die österreichische Bundesliga noch verfolgt: „Auf jeden Fall. Ich schaue mir so gut wie es geht jedes Spiel von der Austria an. Es geht sich nicht jedes Match aus, aber wenn ich Zeit habe, dann schaue ich auf jeden Fall die Bundesliga.“…über seine kurze Zeit bei Salzburg: „Ich war damals noch ein ziemliches Hendl. Das war im Nachhinein eine super Zeit für mich und auch eine super Chance. Ich war überrascht, dass es dann doch nicht funktioniert hat. Im Nachhinein war es für mich ein super Wendepunkt, weil sie mir gesagt haben, dass ich körperlich noch nicht so weit bin. Danach habe ich mich extrem auf das Körperliche konzentriert und habe regelmäßig angefangen Kraft zu trainieren.“…über seine Zeit in der Regionalliga: „Ich bin dann zu Grödig gekommen. Sie sind von der Bundesliga abgestiegen und haben dann eine ziemlich schlagfertige Gruppe zusammengestellt. Hans-Peter Berger war dann ein sehr entscheidender Mensch. Der hat es sehr persönlich genommen hat, wenn ich seine Abschläge nicht mit meinem Kopf weiterverlängert habe, denn statistisch gesehen, war es dann ein Fehlpass von ihm. Da hat er mir teilweise schon nachgeschrien als der Ball noch in der Luft war. Irgendwann habe ich es mir nicht mehr getraut, nicht in einen Kopfball zu gehen. Das ist heute auch eine Stärke von mir, mein Kopfballspiel.“…über seinen Werdegang: „Mein Ziel war es immer, das Maximale aus mir rauszuholen. Da gibt es immer wieder Phasen, wo man sich hinterfragt. Dort hat es auch einige Phasen gegeben mit Verletzungen, wo ich mich gefragt habe, ob es sich noch lohnt. Aber sobald ich wieder am Platz gestanden bin, habe ich bemerkt, wie wichtig mir das eigentlich ist. Das ist auch eine gewisse Besessenheit von mir, dass ich immer das maximale aus mir herauskitzeln will.“…über den Unterschied zur österreichischen Liga: „Was die Stadien und was die Fankultur angeht, ist das ein großer Unterschied. Allein die Kabinen bei Hoffenheim oder beim HSV sind viel größer.“ skyx-traumpass

Artikelbild: GEPA