LASK will mit Sieg gegen WSG an Rapid dranbleiben
Für den LASK steht inmitten der englischen Wochen vor dem Champions-League-Duell gegen Slovan Bratislava noch eine vermeintliche Pflichtaufgabe gegen die WSG Tirol an. Die Linzer bestreiten am Samstag (ab 19:00 Uhr live auf Sky – streame das Spiel mit WOW live!) das zweite von drei Heimspielen in Folge, der Abstand auf Leader Rapid soll nicht weiter anwachsen.
Die jüngsten Wochen waren für den LASK keine ganz einfachen. Die Elf von Trainer Dietmar Kühbauer kämpft mit der Doppelbelastung durch die Champions League oder Rückschlägen wie jüngst gegen Salzburg (1:3) bzw. gegen Rapid (0:2) und Sturm Graz (1:2). In der Tabelle ist der Rückstand auf Leader Rapid auf acht Punkte angewachsen. Umso wichtiger war für die Athletiker die Willensleistung im Cup gegen die SV Ried. Das 5:4 nach Verlängerung am Mittwoch hinterließ einen „super glücklichen“ Kühbauer und einen ebenso freudigen Sascha Horvath.
„Mentalität und Leidenschaft waren riesig“, atmete der Mittelfeldmotor auf. Horvath forderte aber auch Verbesserungen ein. „Leichte Fehler, die wir derzeit drin haben, mit und gegen den Ball, müssen wir einfach abstellen.“ Kühbauer wähnte seine Mannschaft am Freitag im „Erholungsmodus“. „Wir haben es uns gegen Ried selbst schwer gemacht, morgen ist es besser, dass wir vor dem Tor klarer sind“, forderte der Meistercoach. Angesprochen auf die vielen Gegentore stellte er fest: „Ich gewinne lieber 4:3 als 1:0.“
WSG will sich gegen steigern
Auch die siebentplatzierte WSG hatte im Cup alle Hände voll zu tun, mühte sich im ausverkauften Derby bei Zweitligist Wacker Innsbruck erst im Elferschießen weiter. „Wir haben uns dann gedacht, dass es so weitergehen wird, und dann fehlen ein paar Prozentpunkte“, analysierte Trainer Philipp Semlic. In Linz braucht man zumindest nicht mit der Favoritenrolle zurechtzukommen. „Der Switch ist eine Herausforderung, aber dem müssen wir uns stellen und als Mannschaft daran wachsen“, meinte Ex-LASK-Akteur Thomas Goiginger.
